Finde deinen Takt: Die Kraft der Resonanz

Shownotes

In dieser Folge lade ich dich ein, einen völlig neuen Blick auf deinen Körper zu werfen – weg von starren Regeln, hin zu lebendigen Rhythmen und Schwingungen. Ich zeige dir, wie dein Atem, Herz und Gehirn im unsichtbaren Zusammenspiel wirken und warum Timing alles ist, wenn du nachhaltige Veränderung willst. Erfahre, wie du mit minimalem Aufwand maximale Wirkung erzielst, indem du die Resonanz in deinem Nervensystem nutzt – statt härter zu kämpfen, lernst du, gezielt zu takten. Ich erkläre dir verständlich die faszinierende Wissenschaft hinter Herzratenvariabilität, Baroreflex und Coherenz und gebe dir ein konkretes Protokoll an die Hand. Nimm das Steuerrad in die Hand und finde heraus, wie du durch bewusste Atemführung nicht nur entspannter, sondern auch resilienter und klarer wirst.

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Kybalion

https://de.wikipedia.org/wiki/Kybalion

Nucleus suprachiasmaticus

https://de.wikipedia.org/wiki/Nucleus_suprachiasmaticus

Basic Rest Activity Cycle (BRAC)

https://en.wikipedia.org/wiki/Basic_rest%E2%80%93activity_cycle

Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH)

https://de.wikipedia.org/wiki/Gonadotropin-Releasing-Hormon

Elektrogastrographie

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrogastrographie

Sinusknoten

https://de.wikipedia.org/wiki/Sinusknoten

Elektroenzephalografie (EEG)

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroenzephalografie

Baroreflex

https://de.wikipedia.org/wiki/Baroreflex

Herzratenvariabilität (HRV)

https://de.wikipedia.org/wiki/Herzratenvariabilit%C3%A4t

Vagusnerv

https://de.wikipedia.org/wiki/Nervus_vagus

Amygdala

https://de.wikipedia.org/wiki/Amygdala

Insula

https://de.wikipedia.org/wiki/Insula_(Gro%C3%9Fhirn)

Anteriorer cingulärer Cortex

https://de.wikipedia.org/wiki/Gyrus_cinguli#Anteriorer_Cingulumcortex

HeartMath Institute

https://www.heartmath.org/

Pascal Fries

https://www.esi-frankfurt.de/de/people/pascal-fries

Sarah Garfinkel

https://www.sussex.ac.uk/profiles/377026

Hugo Critchley

https://www.sussex.ac.uk/profiles/377027

Kristina Zelano

https://www.feinberg.northwestern.edu/faculty-profiles/az/profile.html?xid=38141

Hippocampus

https://de.wikipedia.org/wiki/Hippocampus

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00:00:15: Herzlich willkommen beim Neu-Reiche Mist.

00:00:20: Hier geht es um Themen, die den Körper fit, den Geist frisch und die Seele gesund halten!

00:00:29: Also sei bereit und öffne dich für Informationen, die dein Leben bereichern.

00:00:36: Hey du!

00:00:38: Ja genau du.

00:00:42: Schön schön dass du wieder dabei bist Und bevor wir loslegen, möchte ich dass du kurz etwas mit mir machst.

00:00:55: Du darfst dich darauf einlassen, du musst nichts glauben!

00:00:59: Du darf einfach nur beobachten.

00:01:06: Leg eine Hand auf dein Brustbein also mitten auf die Brust und beobachte wertfrei Deinen Atem.

00:01:25: Beobachte in erster Linie das Einatmen, langsam durch die Nase ohne Anstrengung und Zühle.

00:01:39: spüre was macht dein Herzschlag?

00:01:49: Und jetzt beobachte deine Ausatmung und atme etwas länger aus als du eingeatmet hast Und spüre wieder hin und fühle deinen Herzschlag.

00:02:17: Wenn du still genug warst, hast du gerade etwas bemerkt dass die meisten Menschen vielleicht ihr ganzes Leben lang nicht bemerken.

00:02:30: Beim Einatmen wird dein Herz schneller und beim Ausatmen ist es langsamer.

00:02:39: Dein Herz schlägt nicht wie ein Metronom Schwingt und es schwingt im Takt deines Atems.

00:02:49: Du denkst vielleicht, das ist eine Kleinigkeit aber... Das ist der Zugang zu deinem Steuerrad!

00:03:00: Dass die meisten Menschen noch nicht gefunden haben.

00:03:08: Denn was du gerade gemacht hast war nicht Entspannung Es war ein Eingriff in einem Kopplungssystem.

00:03:15: Und dieses Kopplungssystem entscheidet mit darüber, wie schnell du in einem schwierigen Gespräch die Fassung verlierst?

00:03:23: Wie gut du dich morgen an das erinnerst was du heute liest oder was du Heute hörst.

00:03:31: und dann wird es faszinierend!

00:03:36: Wie viel Bedrohung du in deinem Gesicht siehst dass objektiv neutral ist.

00:03:43: Heute geht es um Schwingung, um Frequenz, Phase, Resonanz und Coherenz.

00:03:51: Und um eine einzige Frage!

00:03:54: Was wenn du nie zu wenig geschoben hast sondern nur nie im richtigen Moment?

00:04:02: Denn nichts ruht alles schwingt.

00:04:04: also lass uns anfangen.

00:04:08: vor über hundert Jahren erschien ein schmaler Taler ein Schmales Buch, das ein sehr viel älteres Gedankengut zusammenfasste.

00:04:17: Es formulierte sieben Prinzipien.

00:04:21: Das Dritte davon lautet Nichts ruht Alles bewegt sich alles schwingt.

00:04:29: Wir haben in dieser Serie schon drei dieser Prinzipien benutzt.

00:04:33: In Episode eins das Prinzip des Geistes dass all ist geist und alles was du Wirklichkeit nennst begegnet dir zuerst als Vorstellung in deinem Gehirn.

00:04:45: In Folge zwei das Prinzip des Rhythmus, alles fließt, alles hat seine gezeiten.

00:04:51: und in Folge drei das Prinzip von Ursache und Wirkung kein Zufall nur unerkannte Ursachen.

00:05:01: Die heutige Episode ist eine Anlehnung an die Folge zwei und beinhaltet das Prinzip der Schwingung Und ich bin von Anfang an ehrlich mit dir Weil das der Unterschied zwischen diesem Podcast und dem Rest des Internets ist.

00:05:20: Ich lese diese alten Texte nicht als Physiklerbo, im klassischen Sinne.

00:05:27: Sie sind keilverschlüsseltes Wissen über Herzzahlen- und Atomlaufbahn.

00:05:33: sie sind etwas anderes.

00:05:35: Und ich persönlich finde etwas viel Viel interessanteres sehr präzise Beobachtung über die Struktur der Wirklichkeit gemacht von Menschen, die keine Messgeräte hatten sondern nur sich selbst.

00:05:58: Und diese Beobuchtung war richtig!

00:06:01: Denn wenn du heute in ein Labor gehst und einen Menschen an alle Geräte anschließt wie wir haben EEG, EKG, Atemgurt, Blutdruck, Hormonanalyse, Gen-Expression dann findest du keine Einzige gerade Linie.

00:06:17: Nicht eine einzige!

00:06:19: Du findest ausschließlich Wellen, ineinander geschachtelte Wellen über zwölf Größenordungen von Zeit hinweg, von Molekülschwingungen im Billionste Sekundenbereich bis zum Jahresrhythmus deines Vitamindespiegels.

00:06:36: Nichts in dir ruht.

00:06:39: Absolut nichts.

00:06:40: Alles in dir schwingt Alles ist in Bewegung.

00:06:46: Und der Punkt ist nicht, dass es schwingt?

00:06:50: Der Punkt ist diese Schwingungen reden miteinander und genau da liegt der Hebel!

00:06:59: Denn eine Sache die Physiker seit Jahrhunderten wissen gilt auch für Nervensysteme Wenn du ein schwingendes System verändern willst brauchst du keine Kraft Du brauchst Timing.

00:07:13: Denk an ein Kind auf einer Schaukel.

00:07:16: Du kannst dich dahinter stellen und mit voller Kraft schieben, und wenn du im falschen Moment schiebst bremst du das Kind wieder aus oder du legst nur zwei Finger an und gibst im richtigen Moment einen minimalen Impuls und das Kind fliegt!

00:07:39: Das ist Resonanz Und das ist die ganze Folge in einem Bild.

00:07:46: Amplitude, die schwingungsweit entsteht nicht aus Anstrengung, sie entsteht aus Phase!

00:07:55: Der Grund warum die meisten Führungskräfte mit denen ich arbeite erschöpft sind... ...ist nicht dass Sie zu wenig schieben.

00:08:03: Sie schieben und unterbrochen, sie schieben nur permanent gegen eine Schwingung.

00:08:11: wo die Schaukel ist und wann du schieben darfst.

00:08:18: Damit du ein Gefühl für Schwingungen bekommst, fangen wir groß an und arbeiten uns nach unten!

00:08:28: Du kennst bereits den vierundzwanzig-Stunden-Tag über den haben wir in Episode zwei ausführlich gesprochen Deine innere Uhr im Nucleus Supratiasmaticus deinem Reiskorn wie ich es genannt habe Und nur damit du das mal gehört hast.

00:08:44: Wenn du das als Frequenz ausdrückst und das ist physikalisch völlig korrekt, dann schwingst du mit ungefähr elf Komma sechs Mikroherz eine Schwingung für die Du einen ganzen Tag brauchst.

00:09:01: Und dann der neunzig Minuten Takt!

00:09:06: Darunter liegt ein Rhythmus den Nathaniel Kleidmann dem Basic Rest Activity Cycle nannte.

00:09:12: Nachts siehst Du ihn als Abfolger deiner Schlafzyklen und tagsüber siehst du ihn als Wellen von Wachheit und Absackten, die etwa alle neunzig bis hundertzwanzig Minuten durchlaufen.

00:09:25: Die Datenlage ist für die Nacht sehr stark, für den Tag hin wieder eher schwächer aber sie existiert und jeder der schon mal um vierzehnundvierzig in einem Meeting saß und sich fragte Warum seine Birne gerade ausgeschaltet hat, hat sie am eigenen Leib erlebt.

00:09:47: Des Weiteren haben wir den Hormonentakt.

00:09:49: Deine Hormone werden nicht kontinuierlich abgegeben, sie werden gepulst.

00:09:55: Beispiel GNRH steht für gonna drop in releasing.

00:10:01: hormone ist der Hauptschalter für deine Sexualhormone, deine Vitalität, deine Fortpflanzungsfähigkeit.

00:10:10: Welches aus dem Hypothalamus kommt in Stößen, in Wellen?

00:10:13: Ungefähr alle neunzig Minuten.

00:10:16: Und hier kommt der Clue Wenn du dasselbe Hormon In gleicher Gesamtmenge aber kontinuierlich gibst statt pulsatil gibt die Wirkung ins Gegenteil.

00:10:29: Die Rezeptoren regeln herunter das System schaltet ab Merkt ihr das gut.

00:10:35: Das ist eine der elegantesten Erkenntnisse der Endokrinologie.

00:10:40: Die Information steckt nicht nur in der Menge, sie steckt im Muster.

00:10:49: In der Frequenz dieselbe Substanz die selbe Dosis anderer Tag andere biologische Botschaft.

00:10:58: das ist der erste Beweis dafür dass dein Körper in Frequenzen kommuniziert Nicht nur in Mengen.

00:11:07: des weiteren haben wir den Verdauungstakt.

00:11:12: In der Wand deines Magens sitzen die interstiziellen Kahlzellen.

00:11:16: Da sind Schrittmachererzellen, sie feuern etwa dreimal pro Minute – Nullkommar, Nullfünf Herz und geben damit die Peristaltik, die tiefen Muskulaturbewegung deiner Organe vor.

00:11:29: In Dünndam läuft der Takt schneller, etwa zwölf Mal pro Minute.

00:11:34: Dein Magen also hat wortwörtlich eine eigene Grundfrequenz!

00:11:40: Und die kann man messen.

00:11:42: Das nennt sich Elektrogastrographie.

00:11:45: und jetzt kommen wir zu einem meiner Lieblingstakte, deinem Atemtakt!

00:11:52: Der beträgt ca.

00:11:54: zwölf bis sechzehn Mal pro Minute.

00:11:57: in Ruhe also Nullkommar zwei bis Null-Kommer zwei sieben Hertz.

00:12:02: und wenn du dich an die letzte Folge erinnerst dann weißt auch was das Optimum ist Denn das liegt tiefer bei etwa sechs bis neun Atemzügen pro Minute in Ruhe, also Null Komma Eins bis Null Komma Eins Fünf Hertz.

00:12:19: Bei kleinem Volumen Nasal zwerchfällig geführt voll gemerkt.

00:12:25: Wer dort atmet hat eine bessere CO zwei Toleranz Eine höhere Baro Reflex Sensitivität und wie du gleich hören und dir bildlich vorstellen wirst eine dramatisch andere Herzratenvariabilität.

00:12:39: Merkt ihr den Abstand, da ist der Unterschied zwischen normal und funktional?

00:12:44: Und er ist kein Zufall dass das Optimum genau dort liegt wo wir in zehn Minuten die Resonanz finden werden Erzeugt vom Autopilot dem Prä-Bötzinger Komplex im Hirnstern einem Zellhaufen der so klein ist Dass du ihn übersehen würdest und der trotzdem der einzige Rhythmusgeber ist, den du bewusst übersteuern kannst.

00:13:12: Merkt ihr diesen Satz?

00:13:14: Und ich weiß!

00:13:16: Wiederholungen, Stärken, Festigen, neuronale Bahnen... Der Atem ist der einzige autonome Rhythmus mit einem Deurant dran.

00:13:31: Dann hast Du auch noch deinen Herztag.

00:13:33: etwa ein Herz erzeugt vom Sinusknoten dessen Zellen allein in der Schale ohne jede Nervenverbindung mit etwa hundert Schlägen pro Minuten schwingen würden.

00:13:48: Dass dein Ruhepulz bei sechzig liegt, ist keine Eigenschaft deines Herzens Es ist die permanente Bremswirkung deines Vargusnervs.

00:13:59: Dein Herz wird nicht angetrieben sondern es wird gebremst.

00:14:05: Auch das merkst du dir bitte.

00:14:10: Last but not least, dein Hörntakt.

00:14:13: Das ganze Spektrum im Elektroencephalogramm im EEG Delta.

00:14:19: unter vier Herz hast du im Tiefschlaf oder wenn Du ins künstliche Koma versetzt wirst.

00:14:26: Täter vier bis acht Herz, Remphase und leichte Schlafphase Alpha.

00:14:33: acht bis zwölf Herz hast du meistens vorm Einschlafen und nach dem Aufstehen.

00:14:40: Und wenn Du in Meditation bist, dann hast Du den Wachzustand in einem Beta-Bereich von dreizehn bis ungefähr vierzig Herz und drüber hinaus bis ungefähr hundert und alles über vierzig bis über hundert.

00:14:57: und drüber sind Gammerwellen!

00:15:02: Und jetzt die Frage Warum überhaupt?

00:15:07: Warum baut die Evolution ein System, das aus lauter Schwingungen besteht statt aus soliden stabilen Regeln?

00:15:16: Drei Gründe.

00:15:17: Erstens.

00:15:18: Timing ist Adressierung.

00:15:20: in einem Gehirn mit sechsten Achtzig Milliarden Nervenzellen Ist das größte Problem nicht Ein Signal zu erzeugen.

00:15:29: Es ist das Signal an die richtige Stelle zu bringen ohne alles andere zuzuschütten.

00:15:37: Pendelbewegungen lösen das.

00:15:40: Zellgruppen, die in derselben Phase schwingen können einander hören.

00:15:45: Zellengruppen in Gegenphasen können es nicht.

00:15:48: Der Neurophysiologe Pascal Freis hat das Communication through Coherence genannt.

00:15:55: Rhythmus ist also nicht Beilwerk der Kommunikation.

00:15:59: Rhythmus IST die Adressierung!

00:16:02: Zweitens Ganz wichtiger Punkt Energieeffizienz.

00:16:07: Ein rhythmisch pulsendes System braucht dramatisch weniger Energie als ein permanent maximal Aktives!

00:16:17: Erinnere Dich aus Episode drei Deine Mito-Hondrien liefern eine begrenzte Menge an ATP, ein Nervensystem das ununterbrochen auf voller Leistung liefe würde dich in Stunden verbrennen.

00:16:32: Drittens die Vorhersage Ein Rhythmus erzeugt Erwartung.

00:16:41: Und Erwartungen ist die Grundwirkung deines Gehirns, das wird einer der wichtigsten Punkte der Folge und der Nächste sein.

00:16:52: aber dafür müssen wir erst noch drei Stationen weiter zurück zu dem Anfang was du am Anfang gespürt hast beim einatmen wird dein Herz schneller beim Ausatmen langsamer.

00:17:07: Der Fachbegriff dafür ist respiratorische Sinus arrhythmie, kurz RSA.

00:17:14: Und der Mechanismus ist wunderschön einfach!

00:17:16: Erinnere Dich?

00:17:18: Dein Herz wird gebremst nicht angetrieben.

00:17:22: Der Vargusnerv legt permanent die Handbremse an.

00:17:26: Wenn Du einatmenst hemmen die Atemzentren im Hirnstamm in der Medulla um Blumgata und der Brücke dem Pons für einen Moment die vagalen Herzneuronen im Nucleus Ambigus.

00:17:39: Die Handbremse geht kurz auf, das Herz beschleunigt und wenn du ausatmest kommt die Bremse zurück – das Herz verlangsamt!

00:17:51: Das heißt jede einzelne Atemzug ist ein Ein- und Ausschalten deines Parasympathikos etwa an zwanzigtausendmal am Tag meistens unbemerkt und vor allem auch unbenutzt.

00:18:14: Und jetzt kommt das zweite System, ohne dass man den Rest nicht versteht – der Baroreflex!

00:18:23: In deinem Aorta-Bogen in deinen Herzschlagadern sitzen Dehnungsrezeptoren Sie messen dem Blutdruck Steigt der Druck melden sie über den Vargus an den Nukleostraktus Solitari im Hirnstab, der drosselt den Sympathikus die Anspannung und verstärkt dem Vagus die Entspannungen.

00:18:43: Herzfrequenz runter, Gefäße weiter, Druck sinkt!

00:18:50: Fällt der Druck?

00:18:51: Passiert das Umgekehrte.

00:18:53: ein klassischer Regelkreis.

00:18:57: Aber dieser Regelkreist hat eine Eigenschaft, die alles entscheidet.

00:19:03: Er ist langsam.

00:19:05: Von der Druckänderung bis zu Gegenreaktionen vergehen etwa vier bis fünf Sekunden.

00:19:12: Und jetzt fragt den Ingenieur, was passiert wenn ein Regelkreis mit Verzögerungen arbeitet?

00:19:18: Er überschwingt!

00:19:20: Er korrigiert immer ein bisschen zu spät und dadurch beginnt das System zu schwingen... ...mit einer Periode die etwa dem Doppelten der Verzögern entspricht.

00:19:28: Also ungefähr zehn Sekunden also Null.

00:19:32: Komma Eins Herz.

00:19:33: ich weiß Das sind jetzt gerade lauter Zahlen und ich mach dir das gleich in einem Bild fertig.

00:19:39: Und dann macht's Klick!

00:19:42: Diese Schwingung ist real-und messbar, sie heißt Meierwelle.

00:19:47: Sie ist bei jedem Menschen da.

00:19:49: Dein Kreislauf schwingt permanent mit ungefähr einer Zehntel Herz vor sich hin weil sein wichtigster Regelkreis eine Todzeit hat.

00:20:02: Weil das ganze abstrakt klingt, gebe ich dir jetzt ein Bild genau dafür.

00:20:09: Eines dass du selbst schon erlebt hast Du stehst unter der Dusche in einem alten Haus Du drehst auf warm.

00:20:20: Nichts passiert Also dreh so weiter Und dann kommt es kochend heiß.

00:20:26: Du springst zur Seite und drehest hektisch zurück Und paar Sekunden später Stehst du unter eiskalten Wasser.

00:20:35: Du hast nicht falsch gedreht, du hast einen Regelkreis mit langer Leitung bedient.

00:20:42: Zwischen deiner Hand am Hahn und dem Wasser auf deine Haut liegen fünf Meter Rohr.

00:20:48: Diese fünf Meter erzeugen eine Verzögerung Und Verzörgerung erzeugt Schwingung Heiß kalt heiß kalt.

00:20:59: Die Dauer dieses Hin und Her hängt nicht von deiner Laune ab, und nicht von deinem Geschick.

00:21:05: Sie hängt von der Länge des Rohrs ab!

00:21:09: Genau das tut deinen Kreislauf ununterbrochen jeden Tag deines Lebens.

00:21:15: Sein Rohr ist etwa fünf Sekunden lang deshalb dauert sein Hin- und Her ungefähr zehn.

00:21:23: Und jetzt der Unterschied unter der Dusche.

00:21:26: willst du diese Schwingung loswerden?

00:21:29: In deinem Reißlauf willst du sie nutzen, denn dieselbe Verzögerung die das System ins Schwingen bringt macht es empfänglich für Resonanz.

00:21:41: Wer mit sechs Atemzügen pro Minute atmet, tritt nicht mehr gegen das Wasser?

00:21:47: Er geht mit der Welle, die ohnehin schon da ist und dann wird die Fälle größer – nicht weil er mehr tut sondern Takt ist, das ist die Schaukel aus dem Vorwort.

00:22:03: Nur dass die Schauskel diesmal dein Blutdruck ist!

00:22:08: Jetzt bringen beides zusammen.

00:22:11: Du hast ein System, das von sich aus mit nur Komma eins Herz schwingt und du hast mit dem Atem eine Möglichkeit Impulse genau dieses System zu geben, deren Frequenz du frei wählen kannst.

00:22:26: Was passiert also, wenn du deinen Atem auf Nullkomma eins Herz bringst?

00:22:33: Also auf sechs Atemzüge pro Minute.

00:22:38: Zehn Sekunden pro Atemzug Es entsteht Resonanz.

00:22:45: Die Herzratenvariabilität schießt nach oben nicht nur um zehn Prozent um das zwei bis vierfache die Kurve deiner Herzfrequenz Vorher zackig und unregelmäßig außer, wird zu einer glatten großen Sinuswelle.

00:23:04: Das ist das Kind auf der Schaukel.

00:23:06: du hast im richtigen Moment geschoben!

00:23:09: Das haben FGNI Vashilo und Paul Lehrer in den Neunziger systematisch beschrieben und es ist eines der robustesten Phänomene der Psychophysiologie.

00:23:22: Jeder Mensch hat eine individuelle Resonanzfrequenz, meist zwischen vier Komma fünf und sechs Komma Fünf Atemzüge pro Minute.

00:23:33: Sie hängt unter anderem mit deiner Körpergröße zusammen.

00:23:37: größere Menschen haben ein größeres Blutvolumen längere Laufwege Ein leicht längere Todzeit also ein etwas niedrige Resonans Frequenz.

00:23:49: Und jetzt die Frage, die ich mir selbst gestellt habe Na und wer profitiert davon?

00:23:56: dass eine Zahl auf einem Bildschirm größer wird.

00:23:59: Ist eine hohe HRV nicht einfach nur ein Marker, ein Thermometer?

00:24:05: Und wenn ich am Thermometer drehe, wird es im Raum ja nicht wärmer und das ist der beste Einwand den es gibt!

00:24:15: Die Antwort darauf ist der Grund warum ich diese Folge mache.

00:24:20: die Antwort lautet weil der Baroreflex kein Thermometer ist.

00:24:26: Er ist ein Muskel.

00:24:29: Wenn du täglich in Resonanz atmest, trainierst du nicht einen Zustand?

00:24:35: Du trainier die Verstärkung des Reflexes selbst – den sogenannten Baroreflex Gain!

00:24:42: Und der ist lastisch.

00:24:44: Nach mehreren Wochen regelmäßiger Praxis reagiert dein Kreislauf schneller und präziser auf Störungen auch dann wenn du gerade nicht übst Und das ist der Unterschied, auf den es in jedem Coaching ankommt, den ich kenne.

00:25:01: Der Unterschied zwischen State und Trade – zwischen Ich fühle mich gerade ruhiger und ich bin ein Mensch geworden, der schneller zurückfindet!

00:25:13: Die Meteanalysen zur HFV Biofeedback zeigen mittlere Effektstärken auf Stress und Angst?

00:25:22: Bescheiden im Vergleich zu Themen war es, dass Internet verspricht aber solide und über viele Studien konsistent.

00:25:30: Das ist mehr als man über die meisten Wellness-Interventionen sagen kann!

00:25:38: Und jetzt drei Hinweise weil sie oft genug falsch gemacht werden und nicht durch Wiederholungen in die Gehirne brennen.

00:25:47: Erstens Langsam heißt nicht tief, der häufigste Fehler bei Resonanzatmung ist das Menschen anfangen riesige Atemzüge zu nehmen.

00:25:57: Damit wäschst du CO-Zweih aus.

00:26:00: und aus Folge drei weißt Du was dann passiert?

00:26:04: Der Boar effekt kippt.

00:26:06: Dein Hemoglobin hält den Sauerstoff fest statt ihnen ins Gewebe abzugeben.

00:26:10: Deine Gefäße im Gehirn verengen sich.

00:26:13: Tu sitzt da atmen es tief und schön Und unterversorgst ein Gehirn.

00:26:20: Also bitte langsam, leise, nasal klein.

00:26:27: Das Volumen bleibt normal oder wird eher kleiner.

00:26:33: Nur die Zeit dehnt sich.

00:26:35: Zweitens Eine hohe hrv ist nicht per se gut Denn deine hr v ist kontextabhängig.

00:26:44: sie singt bei krankheit bei Übertraining im Alter, bei Fieber nach Alkohol.

00:26:50: Und es gibt Menschen mit hoher HIV und massiver Dysregulation.

00:26:55: eine hohe HIV kann auch in einem Hinweis dafür sein dass dein paar Sympathikus mehr arbeitet was Heilung bedeutet.

00:27:04: Die Zahl ist ein Fenster nicht das Ziel Drittens.

00:27:11: Bei Menschen macht langsames Atmen Anfangs Angst.

00:27:16: Wer chronisch überatmet ist, hat eine niedrige CO-Zwei-Toleranz.

00:27:21: Der erste Versuch langsam zu atmen erzeugt Lufthunger und Lufthunge is einer der stärksten Panik Trigger die es gibt.

00:27:30: Das ist kein Versagen das ist ein Befund.

00:27:33: Und dann gehst du langsamer vor mit kleineren Schritten und arbeitest zuerst an der Toleranz.

00:27:49: Jetzt Wird es interessant?

00:27:53: Denn bis hier haben wir nur nach unten geschaut.

00:27:57: Vom Gehirn zum Herzen, das ist die Richtung, die wir alle kennen und die falsch gewichtet ist.

00:28:05: Etwa achtzig Prozent der Fasern deines Vargusnervs sind afferent.

00:28:10: Sie laufen nicht vom Gehirnt zum Körper.

00:28:13: sie laufen vom Körper zum Gehirnen.

00:28:17: Der Vargus is kein Steuerkabel Er ist überwiegend ein Meldekabel.

00:28:24: Das heißt in Zahlen, dein Körper redet viermal so viel mit einem Gehirn wie den Gehirnen?

00:28:31: Mit deinem Körper!

00:28:33: Und die meisten Selbstoptimierungsansätze, die ich kenne arbeiten ausschließlich auf dem schmale Rückkanal.

00:28:41: Wohin gehen diese Meldungen?

00:28:44: von den kadialen Mechano- und Baurezeptoren zum Nukleostraktus Solitari Von dort zum Parabrachialkern, zum Talamus von da in drei Gebiete.

00:28:55: Deren Namen du dir merken darfst!

00:28:59: Die Inselrinde die Insula, die dein Körperempfinden zu Gefühl macht?

00:29:05: Die Amygdala Dein Bedrohungstidektor und den Anterioren zingulieren Cortex samt medialem Prifontan Cortex.

00:29:16: Dein Bewertungs- und Regulationsapparat.

00:29:21: Dein Herzrhythmus wird also direkt in die Zentralen für Angst, Körpergefühl und Bewertung eingespeist.

00:29:30: Und jetzt zwei Befunde, die ich für die faszinierendsten der ganzen Psychophysiologie halte.

00:29:39: Befund eins – dein Gehirn hört jeden einzelnen Herzschlag messbar!

00:29:48: Wenn man ein EEG auf die Erzacke des EKGs mittelt, findet man eine eigene Hörnantwort auf den Herzschlag.

00:29:58: Das Hotbeat evoked Tensho, HEP etwa Zweihundert bis Sechshundert Millisekunden nach dem Schlag.

00:30:08: Es ist nicht der elektrische Sturmpuls des Herzens – das hat man kontrolliert – es isst eine echte Kortikale, also eine Gehirngerichte Verarbeitung.

00:30:22: Und die Amplitude dieses Potentials ist keine Konstante.

00:30:26: Halt dich fest!

00:30:28: Sie ist größer wenn Menschen ihre Aufmerksamkeit nach Innen richten.

00:30:35: Sie unterscheidet sich zwischen Menschen mit guter und schlechter Interzeption – damit sind Signale aus dem Körper gemeint.

00:30:45: und sie verändert sich mit emotionalen Zuständen.

00:30:49: Befund Nummer zwei, das verändert alles!

00:30:55: In welcher Phase deines Herrschlags ein Reiz eintrifft, verändert wie du ihn erlebst?

00:31:04: Sarah Garfinkel und Hugo Critchley haben Menschengesichter gezeigt exakt getriggert auf die Herzphase.

00:31:13: Ergebnis Ängstliche Gesichter, die während der Systole präsentiert werden – also in dem Moment, in dem die Barorezepturen durch die Druckwelle feuern und der Herzmuskel sich zusammenzieht – werden schneller erkannt und als intensiver ängstlich bewertet.

00:31:31: Als dieselben Gesichter in der Diastole wenn der Herz-Muskel in der Entspannung ist!

00:31:37: Und andersherum.

00:31:38: Schmerzreize werden während der Sistole schwächer wahrgenommen.

00:31:43: Die Baureceptoraktivierung hat eine dämpfende Wirkung auf die krotikale Verarbeitung.

00:31:50: Bleib einen Moment bei dem, was das bedeutet!

00:31:57: Es bedeutet dass die Frage ob dieses Gesicht, die gegenüber im Meeting bedrohlich wirkt oder neutral nicht allein davon abhängt, was in diesem Gesicht passiert?

00:32:10: Sie hängt mit davon ab In welchen Millisekunden Fenster deines Herrschlags das Bild auf deiner Netzhau landet?

00:32:21: Mindblowing.

00:32:23: Deine Wahrnehmung ist nicht kontinuierlich, sie ist gestrobt und der Strobo läuft im Takt deines Herzens!

00:32:34: Und jetzt schließt sich der Kreis zum Atem.

00:32:37: Denn wer takte das Herz?

00:32:41: Dein Atem.

00:32:43: Wenn du deine Atemfrequenz veränderst, verinnerst du die Struktur dieses Wahrnehmungsstrohbos.

00:32:50: Das ist kein Bild!

00:32:51: Das ist eine Kursalkette, deren Glieder alle einzeln gemessen sind und der Arte macht das nicht nur über das Herz er macht es auch direkt im Gehirn.

00:33:01: In den letzten Jahren hat Kristina Selano mit einer Arbeitsgruppe an Epilepsie-Patienten mit implantierten Elektroden etwas gefunden dass ich für eine der wichtigsten Atemstudien überhaupt halte.

00:33:17: Die Nasenatmung enttrainiert die Oszillation, also die Schwingungsfrequenzen in Amygdala und Typokampus.

00:33:28: Die langsamen Rhythmen dieser Regionen koppeln sich an den Atemzyklus Und es blieb nicht bei der Messung.

00:33:36: Im Verhalten Tests zeigte sie.

00:33:39: Ängstliche Gesichter wurden schneller erkannt, wenn sie während der Einatmung präsentiert wurden und Erinnerungen wurden besser abgerufen, wenn der Reiz in der Ein-Atmungsphase kam.

00:33:53: Der entscheidende Kontroll befand... ...der Effekt verschwand bei Mundatmungen!

00:34:00: Er hängt am Luftstrom durch die Nase an der mechanischen Reizung des Riechepitäts, dessen Rezeptor Neuronen direkt in den Bulbus Ulfactorius und von dort ins limbische System projizieren.

00:34:16: Die Nase ist eine Direkteleitung ins emotionale Gehören und der Atemstrom spielt sie an wie ein Instrument!

00:34:28: Und jetzt bekommt der Satz aus Folge drei sein volles Gewicht.

00:34:35: Die Nasenatmung ist keine Stilfrage.

00:34:39: Sie ist der Unterschied, ob dieser Kanal überhaupt existiert?

00:34:44: Jetzt zum Begriff Coherenz.

00:34:48: Ich werde ihn sauber definieren weil er so oft als Zauberwort benutzt wird.

00:34:54: Coherents heißt in der Signalanalyse schlicht eine stabile Phasenbeziehung zwischen zwei Signalen über die Zeit.

00:35:05: Nicht gleich, nicht gut.

00:35:07: Sondern berechenbar zueinander!

00:35:12: Zwei Tänzer sind quärent wenn sie den gleichen Tag halten.

00:35:15: Nicht wenn Sie dieselben Schritte machen.

00:35:18: Im Herzhöhrenkontext bedeutet Quarenz zwei Dinge.

00:35:21: Erstens im Sinn des Hard Math Institutes ein HRV Spektrum das schmalbandig ist Ein einziger hoher Peak um Nukomains Herz statt eines breiten Rauschens, das ist eine reine Beschreibung der Signalform und sie ist unstrittig messbar.

00:35:43: Zweitens – Und das ist die neurowissenschaftlich interessantere Bedeutung!

00:35:51: Eine stabile Phasenkopplung zwischen den kadiorespiratorischen Rhythmen und den langsamen Schwingungen im Gehirn.

00:36:01: Wenn das Signal von unten regelmäßig und vorhersagbar kommt, kann das Gehirn sich darauf einschwingen statt es als Störung behandeln zu müssen.

00:36:15: Und darüber liegt ein Prinzip, dass die Neurowissenschaft Cross Frequency Coupling nennt.

00:36:21: Die langsamen Wellen modulieren die Amplitode der Schnellen.

00:36:26: Der Täter-Rhythmus im Hypokampus gibt vor wann die Gummerbursts feuern dürfen.

00:36:31: Langsam ist der Dirigent, schnell sind die Instrumente.

00:36:38: Was heißt das übertragen?

00:36:41: Wenn ein langsamer Träger unruhig ist kann darüber keine saubere Stelle Verarbeitung laufen.

00:36:47: Ein Orchester mit einem zitternen Dirigenten klingt nicht schneller Es klingt einfach nur falsch.

00:36:55: Und deshalb funktioniert es nicht, sich mit Willenskraft zur Klarheit zu zwingen wenn der Träger unten flattert.

00:37:04: Du dirigierst nicht mit dem Kopf du dirigierst mit deinem Atem.

00:37:13: Okay jetzt kommen wir zum Protokoll.

00:37:16: was bedeutet das konkret?

00:37:18: Was machst du ab jetzt morgen früh und am besten zweimal am Tag?

00:37:26: Schritt eins Finde deine Resonanzfrequenz.

00:37:32: Nicht sechs pro Minute, weil du es in einem Podcast gehört hast unter anderem in meiner letzten Episode und du darfst deine eigene Resonance finden!

00:37:43: Und so geht der Test.

00:37:45: Atme jeweils zwei Minuten lang bei ... Fünf Atemzügen pro Minute.

00:38:00: Nasal, leise das Zwerchfeld führt.

00:38:05: Am besten mit einem HRV Gerät suchst du die Frequenz Mit der größten Amplitude.

00:38:13: Ohne Gerät geht das auch nur weicher.

00:38:16: Du suchst die Freqenz bei der es sich am mühelosesten anfühlt Die bei der du nach zwei Minuten nicht das Gefühl hast etwas zu leisten Denn die Resonanz fühlt sich nicht nach Anstrengung an, sie fühlt es sich nach Loslassen an.

00:38:35: Schritt zwei – die Dosis für den Trade-Effekt.

00:38:40: Die Veränderung bleibt zweimal täglich zehn bis fünfzehn Minuten über mindestens sechs bis acht Wochen.

00:38:53: Das ist die Größenordnung aus dem Biofeedback.

00:38:56: Protokollen Training.

00:38:59: Nicht Duellnis!

00:39:01: Fünf Minuten, alle paar Tage verändern deinen Zustand für fünf Minuten und deinen Bauriflex gar nicht.

00:39:11: Schritt drei – Nasal ohne Ausnahme.

00:39:16: Leise.

00:39:17: Ausatmung etwas länger als die Einatmungen.

00:39:20: Ein Verhältnis um vier zu sechs Sekunden ist ein guter Start.

00:39:26: Kein fossiertes Volumen.

00:39:28: Wenn du nach fünf Minuten leichten Schwindel und Kribbel spürst, hast du zu viel geatmet.

00:39:34: Nicht so wenig!

00:39:35: Schritt vier der Anker im Alltag neben dem Training.

00:39:41: Sechzig bis neunzig Sekunden Resonanzatmung vor den Momenten die Zählen vor dem schwierigen Gespräch mit den Mitarbeitern oder dem Lebenspartner vor der Entscheidung vor dem Betreten des Raums als Geschäftsführer.

00:40:00: Nicht danach zur Beruhigung, vorher zur Konfiguration!

00:40:06: Du stellst den Dirigenten ein bevor du das Stück beginnst.

00:40:11: Schritt fünf und das ist der Punkt, den fast niemand macht.

00:40:16: Kopple die Musterarbeit an dem Zustand.

00:40:20: Wenn du an einer Überzeugung arbeitest An einem alten Muster, an einer Reaktion, die du nicht mehr willst Dann tu es nicht im Alltagszustand.

00:40:32: Bring dich erst über fünf bis zehn Minuten Resonanzatmung in einen koherenten Zustand und arbeite dann, weil du dann in einem Nervensystem arbeitest das Sicherheit signalisiert!

00:40:51: Und weil neue Muster nur in einem System gespeichert werden, dass gerade NICHT damit beschäftigt ist, dein Überleben zu sichern.

00:41:03: Und die Grenzen?

00:41:04: Klar gesagt!

00:41:06: Bei ausgeprägter Panikneigung bei Herzerkrankungen, bei Schwangerschaften, bei Epilepsie langsam vorgehen und im Zweifel ärztlich abklären.

00:41:19: Und Atemanhalten oder forcierte Techniken gehören in diese Folge ausdrücklich nicht hinein.

00:41:26: Wir reden hierüber Verlangsamung, nicht über Intensität.

00:41:34: Lass uns die Kette noch einmal zusammensetzen von unten nach oben und achte darauf dass jedes einzelne Glied gemessen ist.

00:41:44: Dein Baroreflex, dein Druckrezeptoren haben eine Verzögerung.

00:41:50: Aus dieser Verzögern entsteht eine Eigenschwingung bei etwa einer Zehntel Herz.

00:41:58: Dein Atem kann in genau diese Schwingung Impulse geben.

00:42:02: Triffst du die Phase, entsteht Resonanz und der Reflex selbst wird trainiert!

00:42:09: Dein Herz-Rhythmus meldet über die aufsteigenden Vargusfaser nach oben In Inselrinde Amygdalae und Prifontale Cortex.

00:42:19: Dort taktet er im welchen Fenster ein Reiz auf.

00:42:23: ein Aufnahmebereites Gehirn trifft Und dein Atem enttrainiert über die Nase direkt die langsamen Rhythmen in Amygdala und Hypokampus.

00:42:38: Diese langsamen Rhythen sind ja Dirigent für die Schnellen, die schnellen tragen deine Gedanken.

00:42:47: Deine Gedanken sind zeitliche Muster, die sich durch Wiederholungen in Täter verwandeln.

00:42:54: Diese Täler sind deine Überzeugungen und deine Überzeugungen sind die Hypothesen, mit denen dein Gehirn die Welt erzeugt.

00:43:05: Bevor es sie wahrnimmt.

00:43:06: aus dieser Wahrnehmung entsteht ein Körperzustand.

00:43:11: Dein Körperzustands Aus dem Körperzustrand ein Verhalten, aus dem Verhalten eine Reaktion der Welt.

00:43:19: und deine Reaktionen der Welt bestätigt Deine Überzeugung.

00:43:26: Ein geschlossener Kreis vollständig selbstrankt und in jedem Glied physiologisch beschreibbar, Und mittendrin als einziges Glied mit einem Steuerrad sitzt dein Atem Nichts ruht Alles bewegt sich alles schwingt.

00:43:52: Die alten Texte haben nicht behauptet, dass Schwingung ein Trick ist.

00:43:57: Mit dem man die Welt herbei wünscht?

00:44:00: Sie haben etwas Nüchterneres gesagt!

00:44:03: Wer die Schwingungen eines Dings verändert, verändert das Ding und das ist in moderner Sprache exakt das was wir heute durchgegangen sind.

00:44:17: Deine Aufgabe ist nicht härter zu schieben.

00:44:21: es ist nie Herter zu schieben.

00:44:24: Deine Aufgabe ist, den Takt zu finden indem ein Minimaler Impuls eine maximale Bewegung erzeugt.

00:44:34: Das gilt für deinen Baroreflex das gilt für dein Team das gilt die Muster Die du seit dreißig Jahren mit dir trägst.

00:44:46: Hör auf zu drücken und fang an zu takten.

00:44:52: In der nächsten Folge nehmen wir uns das Prinzip vor, dass genau hier weitermacht.

00:44:59: Das Prinzip der Entsprechung wie innen so außen wie außen so innen.

00:45:06: bis dahin atme langsam Atme leise Atme durch die Nase und sei ein Neu-Reiche Mist Und vielleicht findest du nach der heutigen Folge auch Deine Schaukel.

00:45:26: In dem Sinne mein Herz, grüßt dein Herz!

00:45:29: Namaste und bis zum nächsten Mal.

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