Wie Innen, so Außen: Die Manifestationslüge

Shownotes

In dieser Folge tauche ich tief ein in das uralte Prinzip der Entsprechung: Wie innen, so außen. Ich zeige dir, warum deine innere Welt nicht nur deine Wahrnehmung, sondern messbar auch deine Realität beeinflusst – und warum das nichts mit Wunschdenken, sondern alles mit moderner Neurobiologie zu tun hat. Du erfährst, wie aus Überzeugungen echte Veränderungen entstehen, warum der Atem der Schlüssel zu neuen Mustern ist und wieso deine Umgebung mehr Wirkung auf dich hat, als du denkst. Gemeinsam entlarven wir Mythen rund um das Gesetz der Anziehung und ich gebe dir konkrete Werkzeuge an die Hand, um deinen Regelkreis zu durchbrechen. Lass dich überraschen, wie Wissenschaft und alte Weisheit zusammenfinden – und wie du dieses Wissen für dein Leben nutzen kannst.

www.emBreath.de https://www.linkedin.com/in/christoph-rutkowski/

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Gesetz der Anziehung

https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_der_Anziehung

The Secret

https://de.wikipedia.org/wiki/The_Secret_(Buch)

Tabula Smaragdina

https://de.wikipedia.org/wiki/Tabula_Smaragdina

Kybalion

https://de.wikipedia.org/wiki/Kybalion

Signaturenlehre

https://de.wikipedia.org/wiki/Signaturenlehre

Alphalinolensäure

https://de.wikipedia.org/wiki/Alpha-Linolens%C3%A4ure

Fraktale Geometrie

https://de.wikipedia.org/wiki/Fraktal

Benoît Mandelbrot

[https://de.wikipedia.org/wiki/Beno%C3%AEt_Mandelbrot]

Mandelbrot-Menge

https://de.wikipedia.org/wiki/Mandelbrot-Menge

West, Brown & Enquist

https://www.nature.com/articles/35012227

Chronobiologie

https://de.wikipedia.org/wiki/Chronobiologie

Predictive Processing

[https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4diktive_Kodierung]

McGurk-Effekt

https://de.wikipedia.org/wiki/McGurk-Effekt

Placebo-Effekt

https://de.wikipedia.org/wiki/Placebo

Nocebo-Effekt

https://de.wikipedia.org/wiki/Nocebo

Langzeitpotenzierung

https://de.wikipedia.org/wiki/Langzeitpotenzierung

Myelin

https://de.wikipedia.org/wiki/Myelinscheide

Rosenthal-Effekt

https://de.wikipedia.org/wiki/Rosenthal-Effekt

Amy Arnsten

https://medicine.yale.edu/profile/amy-arnsten/

Karim Nader

https://www.mcgill.ca/neuro/karim-nader-phd

Transkript anzeigen

00:00:15: Herzlich willkommen beim Neu-Reiche Mist.

00:00:20: Hier geht es um Themen, die den Körper fit, den Geist frisch und die Seele gesund halten!

00:00:29: Also sei bereit und öffne dich für Informationen, die dein Leben bereichern.

00:00:38: Zwei Menschen sitzen fünfzehn Minuten lang im selben Raum – dasselbe Meeting Die selben Sätze dieselbe Luft, die eingeatmet wird.

00:00:49: Danach fragst du die beiden was passiert ist?

00:00:52: Der eine sagt das war ein konstruktives Gespräch!

00:00:55: Ein bisschen zäh am Anfang aber am Ende waren wir uns einig.

00:01:00: der andere sagt Das war ein Hinterhalt.

00:01:04: Die haben mich auflaufen lassen und Du hast es zugelassen.

00:01:10: Und jetzt die Frage die ich mehr als interessant finde Wer von beiden war im echten Meeting?

00:01:19: Die bequeme Antwort wäre, einer erinnert sich falsch.

00:01:23: Einer ist zu empfindlich oder zu naiv.

00:01:28: Die Antwort die die Neurowissenschaft gibt es unbequemer Sie lautet Keiner vom Beiden hat sich falsch erinnerte!

00:01:36: Die beiden waren in zwei verschiedenen Meetings Nicht in der Bewertung In der Wahrnehmung.

00:01:44: Das was bei ihnen oben ankam, war bereits unterschiedlich bevor irgendjemand irgendwas bewertet hat.

00:01:55: Klingt erstmal verwirrend und genau das kläre ich heute auf!

00:02:01: Heute geht es um eines der ältesten Prinzipien der hermetischen Traditionen wie innen so außen und wahrscheinlich um dass das am häufigsten verkauft wird Denn dieser eine Satz trägt eine ganze Industrie.

00:02:17: Das Gesetz der Anziehung, The Secret jedes zweite Manifestationsseminar.

00:02:24: kein anderes der sieben Prinzipien ist so oft zu Formel geworden mit der man Menschen etwas verspricht und ich werde dir zeigen das.

00:02:34: es stimmt nur völlig anders als es dir das Internet erzählt nicht als Wunschmaschine sondern als geschlossener Regelkreis, dessen vier Glieder alle einzeln gemessen sind.

00:02:50: Und das ist die gute Nachricht!

00:02:52: Denn einen Wunsch kannst du nur bearbeiten wenn dein Regelkreise richtig funktioniert.

00:03:01: Es gibt ein Satz der schon auf einer Tafel stand Als dass Christentum noch nicht erfunden war.

00:03:07: Er steht in der Tabula Smaragdina Der Smarak-Tafel Dem Gründungstext der ganzen Archimistischen Tradition und in seiner knappsten Fassung lautet er wie oben, so unten, wie unten, so oben.

00:03:25: Das Kybalium mit dem wir in dieser Serie arbeiten nennt das das Prinzip der Entsprechung.

00:03:32: Es gibt, so sagt es immer eine Entsicherung zwischen den Gesetzen des Seins auf den verschiedenen Ebenen.

00:03:41: Und jetzt hör genau hin Denn an dieser Stelle trennt sich ob dieser Satz Erkenntnis ist oder nur Dekoration.

00:03:50: Die alte Heikunde hatte dafür einen Namen, die Signaturenlehre.

00:03:56: Die Walnos sieht aus wie ein Gehirn also nützt sie dem Gehirnen und wenn du in einem modernen Seminar sitzt wird dir das als Kuriosität aus dem Mittelalter verkauft über die der Ein- oder andere lächelt.

00:04:11: Ich lächle nicht darüber.

00:04:14: ich schaue nach Und das finde ich ist Folgendes.

00:04:19: Der Walnusskern faltet sich in seiner Schale, um auf engstem Raum eine maximale Oberfläche unterzubringen.

00:04:29: Deine große Rinde faltet sich in deinem Schädel aus exakt demselben Grund.

00:04:36: Zwei Systeme die nichts miteinander zu tun haben lösen dasselbe Problem.

00:04:43: Viel Fläche wenig Volumen harte Hülle.

00:04:47: Die Ähnlichkeit ist kein Zufall, sie ist die Signatur einer gemeinsamen Bauregel.

00:04:53: Und geht die Entsprechung noch weiter?

00:04:57: In dem Falle ist die Walnuss unter allen Nüssen mit Abstand die reiste Quelle an Alphalinolensäure, eine Omega-Dreifettsäure aus der dein Körper die Fettsäuren herstellt, die zu den Hauptbestandteilen deiner Nervenzellenmembranen gehört.

00:05:15: Das Bild stimmt also nicht nur in der Form Es stimmt auch im Stoff.

00:05:22: Und das ist die Disziplin, die diesen Podcast von einem Manifestationskanal unterscheidet.

00:05:29: Die Ähnlichkeit ist nicht der Beweis Sie ist der Hinweis.

00:05:36: Das ist keine Absage an das Prinzip?

00:05:40: Das ist eine Vollendung!

00:05:43: Die Alten haben gesehen dass die Ebenen einander entsprechen.

00:05:47: Wir können heute sagen Warum Und das?

00:05:51: warum ist der wahre Schatz?

00:05:54: Die selben Eblen entsprechen einander, weil auf allen Eblien dieselben Bauregeln am Werk sind.

00:06:02: Und weil das ein großer Satz ist sage ich dir welche das sind.

00:06:06: es sind im Kern drei.

00:06:08: Regel eins maximale Oberfläche bei minimalem Volumen.

00:06:14: überall dort wo Austausch stattfinden muss.

00:06:18: das Nährstoff, Information braucht die Naturfläche.

00:06:24: Hat aber keinen Platz und die Lösung ist immer dieselbe.

00:06:28: Falten oder verzweigen.

00:06:31: Deine Lunge macht es, dein Darm macht es deine Großhörnrinde macht es der Walnusskern macht es Und Die Wurzel eines Booms macht Es.

00:06:43: Regel Nummer zwei Verteilung über Verzweigung nach festem Verhältnis.

00:06:49: Wenn etwas von einem Punkt aus in eine Fläche oder einen Raum gebracht werden muss, teilt sich der Weg immer wieder und zwar nicht viel kühlig sondern nach einem gleichbleibenden Größenverhältnis von Ast zu Zweig.

00:07:07: Das erzeugt die Form, die du im Flussdelter, im Blitz, im Bloodgefäßnetz und den dritten Baum wieder erkennst.

00:07:17: Regel Nummer drei Steuerung über Rhythmus statt Über Dauerleistung.

00:07:24: Kein System der Natur läuft konstant, alles pulsiert!

00:07:29: Weil pulsieren Energiesport und weil im Takt Information steckt nicht nur in der Menge.

00:07:37: das gilt für die Zelle wie für den Organismus und genau davon handelte die letzte Folge drei Zwänge Fläche Verteilung Energie und daraus fällt jedes mal dieselbe Form.

00:07:53: Deshalb kannst du von der einen Ebene auf die andere schließen, deshalb ist das kleine ein Fenster ins große.

00:08:03: Die moderne Naturwissenschaft hat für dieses uralte Prinzip eigenen Namen erfunden ohne zu merken dass sie es wieder entdeckt haben Selbstähnlichkeit Skalen in Varianz und die bekannteste Bezeichnung, die fraktale Geometrie.

00:08:25: Wer hier zu mehr erfahren möchte, den empfehle ich sich zu Binoir Mandelbrot zu informieren der die nach ihm benannte Mandelbrootmenge entdeckt hat im kleinen wie im großen im großen wie im klein.

00:08:40: Und jetzt die Frage Warum sollte das so sein?

00:08:44: Warum baut die Natur auf völlig verschiedenen Größenskalen dieselbe Form.

00:08:52: Die Antwort ist faszinierend und einfach zugleich, weil die selben Zwänge dieselben Lösungen erzwingen.

00:09:03: Wenn du auf kleinem Raum ein riesiger Oberfläche brust Und wenn der Transport dorthin wenig Energie kosten darf Dann gibt es nicht viele Lösungen.

00:09:14: Es gibt im Grunde eine Verzweigung immer wieder Verzweigung in immer kleinere Äste, nach einem gleichbleibenden Verhältnis.

00:09:24: Und deshalb und jetzt hört ihr diese Liste an sieht das alles gleich aus!

00:09:33: Der Brunchehalbaum von der Luftröhre über rund dreiundzwanzig Verzwägungsgeneration bis hinunter zu den Lungenbläschen.

00:09:43: Das Ergebnis eine Gas-Austauschfläche von siebzig bis hundert Quadratmetern in deinem Brustkorb.

00:09:54: Dein Blutgefießnetz, dieselbe Bauregel, andere Substanz.

00:09:59: Bisschen unterzu Kapillaren die so eng sind das rote Blutköppchen sich verformen müssen um durchzukommen.

00:10:08: Deinen den dritten Baum eine einzelne Nervenzelle in deiner großen Rinde die sich verästelt, um mit tausend anderen in Kontakt zu kommen oder zu bleiben.

00:10:22: Und dann geh raus aus dem Körper.

00:10:24: ein Flussdelter aus der Luft einen Baum im Winter gegen den Himmel das Wurzelgeflecht unter dem Baum Ein Blitz Die Adern eines Blattes.

00:10:36: Das sind sechs völlig unterschiedliche Systeme Physiologie Geologie Botanik, Elektrostatik.

00:10:47: Und sie sehen aus wie Blutsgeschwister.

00:10:50: Sie sind irgendwo geheimnisvoll miteinander verbunden und sie haben dasselbe Problem gelöst.

00:11:00: West, Brown & Enquus haben daraus in den Neunzigern sogar ein quantitative Theorie gebaut das die berühmten Skalinsätze der Biologie warum ein Elefant pro Kilogramm weniger Energie braucht als eine Maus Genau aus dieser fractalen Geometrie folgen.

00:11:19: Die Theorie ist in den Details heiß diskutiert, das Muster ist es nicht!

00:11:25: Und jetzt die zweite Entsprechung – die zeitliche und dies wie ich sie finde mit einer der schönsten denn aus Folge zwei haben wir über deine innere Uhr gesprochen über den kleinen Reiskorn, über deiner sehnerven Kreuzung der den Takt für den ganzen Körper vorgibt.

00:11:48: Das ist der Makrokosmos, ein Taktgeber für einen Organismus.

00:11:54: aber der Mikrokosmus hat dieselbe Uhr.

00:11:57: Fast jede einzelne Zelle deines Körpers trägt eine eigene vollständige molekulare Uhr.

00:12:05: Die selben Gene die selber Rückkopplungsschleife die selbe Periode von ungefähr vierundzwanzig Stunden Eine Leberzelle in einer Kulturschall weit weg von jedem Gehirn tickt weiter.

00:12:20: Das Ganze ist im Teil, der Teil trägt die Form des Ganzen.

00:12:26: Das ist keine Metapher das ist die Chronobiologie im Lerb und das ist es was ich unter dem Prinzip der Entsprechung verstehe.

00:12:36: nicht alles hängt irgendwie magisch zusammen sondern Die selben Ordnungsprinzipien wiederholen sich auf jeder Ebene und deshalb kannst du an der Ebene arbeiten, die dir zugänglich ist um die zu verändern, die es nicht ist.

00:12:56: Und heute nehmen wir die Ebene... ...die für dich am meisten zählt!

00:13:02: Nicht der Baum und nicht erblitzt sondern innen und außen dein Modell und deine Welt.

00:13:13: Bis hierher war Entsprechung eine Beobachtung über Formen und jetzt wird es ja eine Aussage über dich.

00:13:21: Die Standardversion des Satzes wie innen, so außen klingt ungefähr so Dein inneres spiegelt sich in deinem Äußeren.

00:13:30: Hast du Chaos in dir?

00:13:32: Hast Du Chaos um Dich?

00:13:33: Denkst du in Fülle kommt Fülla zu Dir.

00:13:37: Und dieser Satz ist genauso lange harmlos, wie man ihn poetisch meint.

00:13:41: Sobald du ihn wirklich meinst wird er grausam weil er am Ende jede Menschen die Schuld an seiner Krankheit gibt An seine Armut und seinem Verlust.

00:13:52: Das ist die dunkle Seite der Manifestationsindustrie.

00:13:58: Aber jetzt kommt das was mich an diesem Thema seit Jahren festhält.

00:14:04: Es gibt eine Version dieses Satzes Wörtlich stimmt und sie ist radikaler als alles, was die Manifestationsliteratur behauptet.

00:14:15: Sie behaupten nämlich nicht dass dein Gedanke die Welt verändert, sie behaupte das dein Denken verändert welche welt überhaupt bei dir ankommt Nicht was du daraus machst Was ankommt.

00:14:32: Und zwischen diesen beiden Sätzen liegt der ganze Unterschied zwischen Wunschdenken und Neurobiologie.

00:14:38: Lass uns das langsam aufbauen in drei Schritten, erstens was ist überhaupt ein Muster in deinem Kopf?

00:14:46: Zweitens wie erzeugt so einen Muster Wahrnehmung?

00:14:50: Und drittens Wie wird aus Wahrnehnung eine Welt die zurück antwortet?

00:14:58: Kommen wir zu Schritt eins Was isst überhaupt ein Gedankenmuster.

00:15:04: Gedanken sind Frequenzen und Frequenzner schaffen eine Realität, ich möchte diesen Satz mit dir auseinandernehmen was daran stimmt und zwar wörtlich ein Gedankes ein raumzeitliches Aktivierungsmuster.

00:15:19: und dieses Muster werden nicht durch Gleichseitigkeit zusammengehalten sondern durch Phase.

00:15:27: Der bekannteste Vorschlag dazu kommt von John Lisman und Ole Jensen.

00:15:33: Ein langsamer Tätertyklus bildet einen Rahmen, und innerhalb dieses Rahmens werden in aufeinander folgenden schnellen Gammaschüben die einzelnen Elemente kodiert.

00:15:46: Klingt kompliziert?

00:15:48: Ich gebe jetzt meinen Bestes das noch weiter runter zu brechen damit in einem Kopf ein Bild entsteht.

00:15:55: Stell dir das bildlich Wie folgt vor?

00:15:59: Denk an einen Takt in der Musik.

00:16:02: Der Täter-Rhythmus ist der Takt, der langsame Rahmen ungefähr fünfzehn bis acht Mal pro Sekunde.

00:16:10: Das ist der Rahmen.

00:16:11: das ist ...der Rhythmus Und die Gammaschübe sind die sechzehntel darin Die einzelnen Anschläge!

00:16:22: Der Takt sagt nicht welche Töne kommen.

00:16:25: Er sagt WANN Sie kommen dürfen und in welche Reihenfolge.

00:16:31: Oder ein weiteres Bild, was ich dir geben kann ist, stell dir einen Karussell vor das sich fünf bis acht Mal pro Sekunde einmal herumdreht auf diesem karussellsten Plätze Und bei jeder Umdrehung kommt jeder Platz genau einmal an dir vorbei immer in derselben Reihen.

00:16:51: Folge Jeder Platz trägt ein Element vielleicht ein Wort Ein Gesicht eine Zahl.

00:16:56: Und jetzt kommt, was mich an diesem Modell fasziniert.

00:17:01: Lisman hat ausgerechnet wie viele Plätze auf so ein Karussell passen bevor die Gammerschübe anfangen sich zu überlappen?

00:17:10: Die Antwort war ungefähr sieben.

00:17:12: Das ist dieselbe Zahl die die Gedächtnisforschung seit den Fünfziger Jahren für dein Arbeitsgedächtes kennt.

00:17:20: Sieben Dinge plus minus zwei ungefähr eine Telefonnummer Vielleicht ist die Grenze deines Arbeitsgedächtnisses, also gar keine Speichergrenze.

00:17:33: Vielleicht ist es schlicht die Zahl der Plätze auf dem Karussell?

00:17:38: Ein Gedächtnisinhalt ist in diesem Modell nicht eine Menge Neurone.

00:17:44: Er ist eine Menge neueronen einer bestimmten zeitlichen Ordnung.

00:17:50: Um der Unterschiede ist derselbe wie der zwischen einem Haufen Noten und einer Melodie Die selben Töne, andere Reihenfolge und du hast ein anderes Stück oder gar keins.

00:18:05: Und was passiert mit einer Sequenz die tausendmal wiederholt wird?

00:18:10: Das sind wir wieder zurück bei Folge eins.

00:18:14: Was zusammenfeuert verdrahtet sich zusammen!

00:18:17: Die Langzeitpotenzierung verstärkt die Synapsen dauerhaft.

00:18:25: Myelin ummantelt und dadurch schneller und präziser getaktet.

00:18:30: Myelin ist nämlich nicht nur Isolierung, myelin ist Timing Hardware!

00:18:37: Das Ergebnis nennt man in der Systemtheorie einen Attraktor, stellt ihr eine Landschaft aus Hügel- und Tellern vor... ...und eine Kugel drauf.

00:18:48: jedes Mal wenn die Kugeln durch ein Tal rollt grebt sie es tiefer.

00:18:54: Nach zwanzig Jahren ist aus dieser Mulde eine Schlucht geworden und dann braucht es keinen Auslöser mehr, damit die Kugel dort landet.

00:19:03: Sie landet dort weil das die Form der Landschaft ist Und mit anderen Worten Das Ist ein Glaubensatz Nicht Einsatz.

00:19:13: Ein Tal Ein bevorzugter Zustand in den dein System zurückfällt Sobald es nicht aktiv vor anders gehalten wird.

00:19:24: Und deswegen wirken Affirmationen so oft folgenlos, du sprichst über die Landschaft statt sie zu verändern.

00:19:34: Jetzt der zweite Teil des Satzes Wie beeinflusst so ein Muster die Realität?

00:19:41: Hier gibt es eine esoterische Antwort und eine neuere wissenschaftliche und die Neurowissenschaftliche ist die Radikalere.

00:19:49: Sie heißt Predictive Processing.

00:19:53: Das Vorhersagende Gehirn Dein Gehirne ist keine Kamera.

00:19:58: Es empfängt die Welt nicht, es erzeugt permanent eine Hypothese über die Welt und gleicht sie mit den Sinnesdaten ab.

00:20:07: Was du bewusst erlebst ist nicht der Sinneseindruck.

00:20:11: Es ist die aktuell beste Vermutung deines Gehirns.

00:20:15: Korrigiert um den Fehler nennt Wahrnehmung deshalb eine kontrollierte Halluzination.

00:20:25: Und wenn du dich jetzt fragst, warum die Evolution ein so seltsames System bauen sollte – weil es das Einzige ist?

00:20:34: Das schnell genug ist!

00:20:36: Dein Sehnerv liefert weniger Information als du glaubst und erliefert sie mit Verzögerung.

00:20:42: Ein Gehirn, dass erst die Daten abwartet und dann deutet… Ist ein totes Gehirnen.

00:20:49: Also, red es vorher und benutzt die Daten nur noch zur Korrektur.

00:20:56: Merkt ihr jetzt diesen Satz?

00:20:58: Wahrnehmung ist Vorhersage minus Überraschung!

00:21:04: Und was sind Vorhnersagen, die dein Gehirn mitbringt?

00:21:08: Das ist ein Vorwissen, deine Erwartungen.

00:21:11: in der Faschbache nennt sich das Ganze Deine Priors... ...und ein Glaubensatz ist nichts anderes als ein Vorwissen mit sehr hoher Gewichtung.

00:21:22: Eine Erwartung, die so stark ist dass widersprechende Evidenz kaum noch durchkommt.

00:21:29: Das heißt in aller Härte deine Überzeugungen verändern nicht eine Deutung der Wahrnehmung sie verändern die Wahrnehmung.

00:21:41: und weil dieser Satz zu groß ist will ich ihn dir nicht nur behaupten Ich will das du ihn selbst erlebst.

00:21:49: Drei Beispiele, das erste kannst du heute Abend nachmachen.

00:21:53: Erstens Der Ton der sich ändert wenn Du ein Wort liest.

00:21:58: Es gibt Tonaufnahmen – Du findest hier unter dem Stichwort Green Needle Brainstorm bei denen dieselbe Tonspur unterschiedliche Wörter ergibt je nachdem welches Wort Du gerade liest oder denkst.

00:22:13: Der Schaltdruck an Deinem Trommelfall bleibt dabei exakt derselbe Und trotzdem hörst du etwas anderes, sobald Du ein anderes Wort im Kopf hast.

00:22:23: Bekannter ist das selbe Prinzip als McGurk Effect.

00:22:27: Dort verändert allein die Lippen-Bewegung, die Du siehst, dieselbe, die du zu hören glaubst.

00:22:35: In beiden Fällen liefert dir dein Gehirn nicht das Signal sondern seine beste Vermutung darüber was das Signal wohl gewesen sein dürfte.

00:22:46: Zweitens Holmaske.

00:22:49: Wenn du die Innenseite einer Gesichtsmaske betrachtest, also eine hohle Form siehst du trotzdem ein nach außen gewölbtes Gesicht weil deine Erwartung Gesichter sind Convex so stark ist dass ihr die tiefen Information aus dem eigenen Augen übernimmt.

00:23:09: Du siehst nicht was da ist, du siehst was fast immer da isst.

00:23:15: Drittens und hier wird es klinisch, der Placebo und der No-Cebo Effekt.

00:23:21: Fabrizio Benedetti und andere haben gezeigt die Erwartung von Schmerzlinderungen setzt körpereigene Opioide frei.

00:23:30: Nachweisbar weil man den Effekt mit Nalloxon blockieren kann.

00:23:36: Erwartungen verändert die Dopaminausschüttung und der Effekt ist bis hinunter auf die Ebene des Rückmachsmessber.

00:23:43: Die Erwartung greift also nicht erst dort ein, wo du bewertest.

00:23:48: Sie greift ein bevor das Signal überhaupt oben ankommt und der No-Ceboeffekt zeigt dieselbe Maschine in die andere Richtung.

00:24:02: Die Erwartung von Schmerz aktiviert Kohlezystokinin.

00:24:10: Bleib einem Moment bei dem, was das heißt.

00:24:14: Der Placebo-Effekt ist nicht der Beweis dafür dass Menschen leichtgläubig sind.

00:24:21: er ist der sauberste Laborbeweis für das Prinzip der Entsprechung die wir haben.

00:24:29: ein inneres Modell verändert ein äußeres messbares körperliches Faktum wie innen so außen im Rückenmark mit Nalloxon, nachbüffbar.

00:24:44: Und jetzt noch ein Begriff den du brauchst und der super wichtig ist weil er später der Hebe wird Präzisionsgewichtung.

00:24:56: Dein Gehirn wirkt in jedem einzelnen Moment ab.

00:25:01: Wie sehr vertraue ich meiner Vorhersage?

00:25:04: Und wie sehr die Daten die gerade hereinkommen In diese Gewichtung?

00:25:10: kein fester Wert.

00:25:11: Sie ist regelbar und sie wird unter anderem von einem Erregungszustand geregelt, und hier kommt die Brücke zurück zu Folge.

00:25:20: vier.

00:25:21: Ein Nervensystem im Alarm gewichtet die Vorhersage hoch... ...und die Daten niedrig!

00:25:30: Das ist evolutionär vollkommen vernünftig wenn ein Raubchen möglich ist.

00:25:36: Ist es billiger?

00:25:37: Zehn Mal um sonst zu erschrecken als einmal zu spät zu prüfen.

00:25:44: Also schaltet dein System unter Stress um, Modell statt Messung.

00:25:51: Das heißt in der Praxis je gestresster du bist, desto weniger nimmst Du die Welt wahr und desto mehr nimmste Deine Erwartungen an.

00:26:04: die Welt war!

00:26:06: Merk Dir jetzt den nächsten Abschnitt.

00:26:08: Deshalb gewinnst du eine Diskussion im Alarmzustand nie, nicht weil dir die Argumente fehlen sondern weil dein Gehirn gerade physiologisch darauf eingestellt ist neue Informationen zu ignorieren.

00:26:24: So und jetzt setzen wir es zusammen!

00:26:27: Wie wird aus einem inneren Muster eine äußere Realität?

00:26:33: Vier Stationen und keine davon ist mystisch.

00:26:39: Das Vorwissen filtert die Wahrnehmung.

00:26:42: Wer die Überzeugung trägt, ich werde nicht ernst genommen.

00:26:47: Registriert im Meeting die eine Person, die aufs Handy schaut – nicht die sieben, die zuhören!

00:26:53: Das ist keine Charakterschwäche, das ist Präzisionsgewichtung.

00:26:58: Station zwei Die Wahrnehnung erzeugt einen Körperzustand.

00:27:04: Die Bedrohung wird erkannt?

00:27:06: Deine Alarmzentrale, also dein Amygdala, dein Mandelkern feuert.

00:27:12: Dein Sympathikus fährt hoch, dein Vagus näher fährt runter.

00:27:18: und jetzt schau was mit allem passiert, was wir letzte Folge aufgebohrt haben!

00:27:24: Deine Herzratenvariabilität bricht ein.

00:27:28: Deine Atmung wird schneller und flacher wandert in den Brustkorb, wird oral.

00:27:33: die Coerenz zwischen den langsamen Rhythmen zerfällt.

00:27:37: Das bedeutet, der Dirigent zittert.

00:27:41: Station Drei – Der Körperzustand verändert die nächste Wahrnehmung und zwar messbar in genau die Richtung, die die Überzeugung bestätigt weil ein Nervensystem im Alarm Bedrohungs-Evidenz höher gewichtet!

00:27:59: Der Kreis hat sich geschlossen und er verstärkt sich selbst.

00:28:03: das ist eine positive Rückkupplung Physikalisch gesprochen, das System schaukelt sich auf.

00:28:12: Station vier Das Verhalten verändert die Umwelt.

00:28:16: Deine Stimme wird härter oder leiser dein Blick geht weg deinen Satz kommt zu spät oder vielleicht sogar zu scharf und dein Gegenüber reagiert auf einmal darauf.

00:28:28: Und diese Reaktion ist dann echte harte äußere Evidenz für die ursprüngliche Überzeugung.

00:28:37: Das ist die selbst erfüllende Prophezeiung und sie ist keine Metapher.

00:28:42: Sie ist ein Regelkreis mit vier Gliedern, von denen jedes einzelne in der Literatur beschrieben ist.

00:28:50: Und genau das ist das Prinzip der Entsprechung in physiologischer Übersetzung – dass Innen erzeugt das Außen nicht über einen Feld sondern über Wahrnehmung, Physiologie, Verhalten Und ganz wichtig soziale Antwort.

00:29:10: Das Außen schreibt sich ins Innen zurück, weil die Antwort der Welt als Beweis verbucht wird wie innen so außen und weil der Kreis geschlossen ist gilt genauso wie außen so innen.

00:29:26: Jetzt kommt die soziale Außenseite dieses Prinzips.

00:29:32: Die habe ich in Folge vier nur kurz gestreift Denn Station IV ist nicht irgendein Glied, Station IV sind andere Menschen.

00:29:46: Und die sind nicht neutral!

00:29:48: Menschen synchronisieren sich physiologisch – das ist eine der bestbelegten und am wenigsten bekannten Tatsachen der Sozialneurowissenschaft.

00:29:57: Ruth Feldman hat gezeigt dass sich die Herzrhythmen von Mutter- und Säuglingen im Momenten geteilter Aufmerksamkeit angleichen.

00:30:06: In der Forschung mit sogenannten Hyperscanic, das sind Methoden wo mehrere Gehirne gleichzeitig gemessen werden findet man eine Kopplung zwischen Sprecher und Zuhörer.

00:30:24: Uri Hasson und Kollegen haben beschrieben dass sich die Hörenaktivität eines Zuhöhrers an die des Spechers anlegt mit leichter Verzöge und die stärker diese Kopplung, desto besser das verhalten.

00:30:42: Susan Dicke hat ähnliches in echten Schulklassen gemessen.

00:30:47: Da kam heraus dass die Synchronie zwischen den Schülern sagt vorher wie engagiert der Unterricht erlebt wird Und die Mechanismen dahinter sind zwar unspektakulär und genau deshalb so interessant Geteilte Aufmerksamkeit, Blickkontakt, Stimmmelodie, Brechrhythmus, Mimik.

00:31:13: Gemeinsame Atem, kein Feld nur sehr feines Timing.

00:31:21: Und jetzt ziehe die Linie in dein Alltag Wenn du Menschen für's oder im Privat leben.

00:31:26: Dein Zustand ist nicht dein Privatbesitz.

00:31:31: Dein Zustand ist die Umwelt anderer Leute.

00:31:35: Dein Atemmuster ist im Raum, deine Brechgeschwindigkeit ist in dem Raum.

00:31:42: Die Mimikresonanz in deinem Gesicht ist im Raum und sie wird in Millisekunden gelesen lange bevor irgendjemand über den Inhalt deiner Folie überhaupt es nachdenkt.

00:31:56: Das ist der Grund warum ein Team dass von einem chronisch alarmierten Menschen geführt wird, selbst alarmiert ist.

00:32:07: Auch wenn dieser Mensch nie laut wird er muss gar nicht laut werden!

00:32:11: Er sendet auf einen Kanal den niemand abschalten kann.

00:32:17: und es geht noch eine Ebene weiter mit einer ehrlichen Einschränkung.

00:32:23: der berühmte Rosenthal Effect auch Pygmalion Effekt genannt.

00:32:29: Die Erwartung des Lehrers verändert die Leistung des Schülers, ist in seiner Stärke deutlich kleiner und methodisch umstrittner als die Ratgeberliteratur das behauptet.

00:32:45: Aber der Mechanismus, der ihn erklärt, ist sehr gut belegt!

00:32:51: Wer von jemanden mehr erwartet, verhält sich anders.

00:32:56: Mehr Zeit, mehr Nachfragen.

00:32:58: Mehr Wärme Anspruchsvollere Aufgaben Das macht eine gute Führungskraft aus.

00:33:08: Die Erwartung wirkt also nicht telepathisch Sie wirkt über das Verhalten Und das genügt vollkommen um eine Wirklichkeit zu erzeugen.

00:33:20: Deine Erwartungen an deinem Mitarbeiter sind damit nicht nur deine Meinung über sie Sie sind eine Kraft in deren Entwicklung.

00:33:30: Das ist unbequem, ich weiß und das ist die Stelle an der aus Neurowissenschaft Führungsverantwortung wird.

00:33:39: Jetzt die Frage wegen der du überhaupt so lange zuhörst An welcher Stelle brichst du diesen Kreis auf?

00:33:49: Bei den Gedanken?

00:33:52: Hm, das versucht jeder.

00:33:54: Es is Die schwerste Stelle, weil du dort mit dem Werkzeug arbeitest das gerade selbst befangen ist.

00:34:02: Ist es vielleicht das Verhalten?

00:34:04: Mhhm möglich!

00:34:06: Aber teuer weil du gegen deine eigene Physiologie handelst.

00:34:12: oder bei dem einen Glied dass die sofort und direkt zugänglich ist.

00:34:19: Und du darfst dreimal raten welches es ist.

00:34:22: Genau beim Atem.

00:34:26: Der Atem ist das einzige Glied dieser Kette mit einem Steuerrad dran.

00:34:32: Aber, und das ist die Präzisierung gegenüber Folge vier – da habe ich es ganz kurz angeschnitten – der Atem allein feinert keinen Glaubensatz!

00:34:41: Der Atm stellt die Bedingung her unter der Veränderung überhaupt möglich ist.

00:34:48: Erst die Trägerwelle dann der Inhalt Und hier ist die Reihenfolge.

00:34:55: Trag für.

00:34:56: ich halte, fünf kleine Schritte nur für dich.

00:35:01: Schritt eins den Zustand vor dem Inhalt setzen.

00:35:06: Fünf bis zehn Minuten Resonanzatmung genau wie in Folge vier beschrieben.

00:35:12: Nasa leise langsam kleines Volumen die Ausatmungen etwas länger als die Einatmungs und warum das nicht optional ist.

00:35:24: ganz klar Umlernen ist an Bedingungen gebunden.

00:35:30: Das Löschenalter Furchtreaktion oder Angstreaktionen braucht einen funktionierenden, vorderen Stirnhirnbereich und dessen Koppelung zum Mandelkern also zu den Alarmzentrale und unter hoher sympathischer Erregung fällt genau dieser Stirnhirnbereich funktionell aus.

00:35:52: Amy Ernsten hat das im Detail beschrieben und aus der Perspektive des vorherragenden Gehirns kommt derselbe Befund von der anderen Seite.

00:36:03: Im Alarm gewichtet dein Gehirn, das Modell hoch und die Daten runter!

00:36:10: Du kannst kein Modell aktualisieren wenn dein System gerade beschlossen hat keine neue Date anzunehmen.

00:36:21: Schritt zwei Die Überzeugung in eine überprüfbare Vorhersage übersetzt.

00:36:27: Ein Glaubenssatz ist unangreifbar, solange er als Wahrheit formuliert ist.

00:36:33: Ich werde nicht ernst genommen.

00:36:36: Kannst du nicht prüfen?

00:36:38: Also Übersetzte ihn in einer Prognose mit einem Ereignis daran.

00:36:43: Wenn ich morgen in Minute drei des Meetings widerspreche Dann wird folgendes passieren Und dann schreibst Du dazu Woran du merken würdest, dass es nicht stimmt.

00:36:58: Das klingt zwar nach einer Technik Es ist mehr Denn Du verwandelst ein Tal in eine Hypothese.

00:37:06: Ein Tal kannst du nicht diskutieren Eine Hypothese hingegen schon.

00:37:13: Schritt drei Vorhersagefehler erzeugen das ist der Wirkstoff Und das ist der Punkt, an dem fast alle Arbeit an Glaubenssätzen scheitert.

00:37:27: Ein Modell aktualisiert nicht durch Wiederholung des Gegenteils – es aktualiziert sich durch Überraschung!

00:37:37: Das sind seit Riscola und Wagner die Grundgleichung des Lernens.

00:37:43: Lernen ist proportional zum Vorhersagefehler.

00:37:48: Wo keine Diskrepanz ist, ist kein Lernen möglich Und deshalb tun Affirmationen so wenig, denn ein Satz vor dem Spiegel erzeugt keine Vorhersagefehler.

00:37:59: Er erzeugte bestenfalls kurz ein angenehmes Gefühl und im schlechteren Fall das Gegenteil.

00:38:07: Es gibt Untersuchungen nach denen positive Selbstaussagen bei Menschen mit niedrigem Selbstwert die Stimmung eher verschlechtern weil der Kontrast zu eigenen Erfahrungen viel zu groß ist.

00:38:24: Was einen Vorhersagefehler erzeugt, ist Erfahrung die nicht ins Modell passt.

00:38:30: also das Gespräch führen dass du vermeidest den Widerspruch aussprechen und dann... Und das ist der Teil den fast niemand macht Das Ergebnis ausdrücklich gegen die Prognose halten.

00:38:46: was hatte ich vorher gesagt?

00:38:49: ist die Differenz.

00:38:53: Und ohne diesen letzten Schritt frisst die alte Überzeugung das Erlebnis.

00:39:01: Sie sagt, dass war eine Ausnahme!

00:39:03: Die waren heute gut genaut und naja...das zählt nicht.

00:39:08: Schritt vier.

00:39:10: Die Gewichtung verschiebt.

00:39:12: Erinnere dich Nicht nur die Vorhersage es regelbar auch das Gewicht der Daten Und Aufmerksamkeit ist der Regler dafür.

00:39:23: Praktisch heißt das, wie der sprechende Evidenz muss aufgeschrieben werden – nicht bemerkt?

00:39:30: Aufgeschrieben!

00:39:32: Zwei Beobachtungen am Tag die zum Alten Muster nicht passen in einem Satz mit Datum und Emotionen.

00:39:40: Der Grund ist nicht Motivation, sondern das unaufgeschriebene Gegenervidenz vom Filter kassiert wird, bevor sie überhaupt ins Gedächtnis kommt.

00:39:54: Du gibst den Daten künstlich das Gewicht dass dein System ihnen verweigert.

00:40:00: Schritt Nummer fünf Das Zeitfenster nutzen Reaktivierung plus Diskrepanz.

00:40:09: und jetzt der interessanteste und zugleich vorsichtigste Punkt der ganzen Folge Wenn eine Erinnerung oder ein emotional geladenes Muster aktiviert wird, wird sie für eine Weile instabil.

00:40:26: In diesem Fenster kann sie verändert und neu abgespeichert werden.

00:40:31: das nennt man Rekonsoldierung.

00:40:34: Karim Nader hat das im Tiermodell gezeigt.

00:40:38: Monfields und Schiller haben Verfahren beschrieben bei denen Reaktivierungen mit anschließenden umlernen die Rückkehr der Furchtreaktion verhindert.

00:40:50: Und jetzt die Ehrlichkeit, die dieser Podcast dir auf jeden Fall schuldet... Das bin ich dir schuldig!

00:40:56: Die Replikationslage bei Menschen ist gemischt?

00:41:02: Wie lange das Fenster offen

00:41:03: ist?!

00:41:04: Wie groß die Diskrepant sein muss für welche Gedächtnisarten es überhaupt gilt?

00:41:11: Das ist nicht sauber geklärt.

00:41:16: Was ich dir aber sagen kann.

00:41:25: Das ist aktuell noch nicht sauber geklärt.

00:41:31: Ich halte das Modell für eines der vielversprechendsten, die wir haben!

00:41:38: Was praktisch folgt, ist aber unabhängig von der Detailfrage robust und deckt sich mit dem was gute Therapie- und Coachingverfahren ohnehin tun.

00:41:50: Das alte Muster muss lebendig sein.

00:41:53: Wenn die neue Erfahrung kommt, über ein Muster reden während du es nicht fühlst verändert es nicht.

00:42:03: Ein Muster fühlen ohne dass etwas Neues dazukommt verstärkt ist erst beides zusammen.

00:42:12: Aktivierung und widersprechende Erfahrungen ist die Bedingung unter der sich die Landschaft verformt.

00:42:22: Und ein Wort zur Umwelt.

00:42:24: Sonst unterschlagen wir die vierte Station des Regelkreises.

00:42:29: Wenn deine Wirklichkeit zum Teil aus dem Antworten anderer Menschen besteht, dann ist die Wahl deiner Umgebung keine Nebensache – sie isst ein Eingriff in den Regelkreis von außen.

00:42:43: Manche Räume und manche Menschen liefern die ununterbrochenen Beweis für die alten Überzeugungen nicht aus Bosheit!

00:42:53: sondern weil sich zwischen euch ein eingespieltes Muster etabliert hat.

00:42:59: Ein Muster ist nie nur in einem Kopf, ein Muster es in der Kopplung und deshalb ist der Wechsel eines Umfelds manchmal die wirksamste Musterarbeit, die es gibt nicht als Flucht als Änderung der Datenlage.

00:43:18: Und vielleicht kennst du den wunderschönen Spruch with positive people.

00:43:25: Umgebe dich mit Menschen, die dich lieben, die dir was Gutes tun und dich so akzeptieren wie du bist.

00:43:36: An der Stelle die Grenzen.

00:43:38: ganz klar gesagt!

00:43:40: Was ich hier beschreibe ist Arbeit an Alltagsmustern und an belastenden Überzeugungen.

00:43:48: Es ersetzt keine Behandlung.

00:43:51: Bei Trauma-Volgestörungen, bei Depressionen und anhaltender starker Belastung gehört diese Arbeit in professionelle Begleitung.

00:43:59: Nicht weil du es nicht kannst sondern weil die Reaktivierung ohne Halt eine Bewegung ist, die schaden kann.

00:44:09: Lass uns die Kette ein letztes Mal zusammensetzen!

00:44:13: Weil Du ja weißt wie der Holungen stärke neuronale Bahnen.

00:44:21: Die selben Bauregeln erzeugen dieselben Formen auf jeder Ebene.

00:44:25: Im Brunchalbaum, im Flussdelter, in den Drittenbaum und jede einzelne deiner Zellen trägt eine Uhr die die Uhr des ganzen Organismus wiederholt.

00:44:36: das Ganze ist im Teil Das Teil ist im Ganzen Und dasselbe gilt für ein Modell und deine Welt.

00:44:45: Deine Gedanken sind zeitliche Muster.

00:44:48: Wiederholte Muster werden zu Täler.

00:44:51: Täler sind Überzeugungen, Überzeugung sind Hypothesen mit denen dein Gehirn die Welt erzeugt bevor er sie wahrnimmt.

00:45:01: Aus dieser Wahrnehmung entsteht ein Körperzustand.

00:45:05: der Körperzustands verschiebt die nächste Wahrnehnung in dieselbe Richtung.

00:45:10: das Verhalten dass daraus folgt verändert das Veralten der Menschen um dich herum Und deren Antwort ist der Beweis, der die Überzeugung bestätigt.

00:45:22: Ein geschlossener Kreis selbstragend und in jedem einzelnen Glied physiologisch beschreibern wie innen so außen wie außen so inn.

00:45:37: Die alten Texte haben nie behauptet dass du dir die Welt herbeidenken kannst.

00:45:44: sie haben etwas viel nicht der Neres gesagt.

00:45:48: Wer die eine Ebene versteht, versteht die andere und wer die Eine Ebene verändert verändert die Andere

00:45:57: mit.".

00:45:58: Das ist kein Erlaubnis zum Wunschdenken das es meine ganz klare Arbeitsanweisung an dich!

00:46:06: Und sie lautet nicht denk positiver.

00:46:10: Sie lautet sei dafür verantwortlich dass dein System überhaupt wieder Daten annimmt.

00:46:18: Bring die Trägerwelle in Ordnung, mach aus deiner Überzeugung eine Hypognose und dann geh raus und hol dir die Erfahrung, die nicht ins Modell passt!

00:46:29: Denn dein Gehirn ändert seine Meinung nicht wenn du es überredest.

00:46:35: Es ändert sie Wenn Du es überraschst.

00:46:39: Und damit bist du an dem Punkt um den es in dieser ganzen Serie geht.

00:46:44: Ein Passagier erlebt eine Welt, die ihm zustößt.

00:46:49: Ein Pilot weiß dass er an ihrer Entstehung beteiligt ist und wo genau er eingreifen kann.

00:46:58: Deine Aufgabe bis zur nächsten Folge ist klein!

00:47:02: Und sie ist unangenehm präzise.

00:47:05: Einmal am Tag bevor du in einem Raum gehst der dir etwas bedeutet.

00:47:11: Alt kurz an ein Atemzug und beantworte eine Frage.

00:47:17: Was erwarte ich, dass gleich passiert?

00:47:22: Und danach wenn du wieder rausgehst was ist tatsächlich passiert und wo ist die Differenz?

00:47:29: mehr nicht zwei Sätze dreißig Sekunden.

00:47:33: das ist der Anfang jeder Musterarbeit die diese Namen verdient.

00:47:39: in der nächsten Folge nehmen wir uns das Prinzip vor dass hier logisch anschließt, das Prinzip der Polarität.

00:47:48: Und die Frage warum dieselbe körperliche Aktivierung einmal Angst heißt und einmal Begeisterung?

00:47:56: Und wer darüber entscheidet welche vom beiden es wird?

00:48:01: bis dahin beobachte was du erwartet hast bevor du hingegangen bist und dann schauen nach was wirklich passiert ist.

00:48:10: sei der Neureiche misst Deines Lebens.

00:48:16: In dem Sinne mein Herz, grüßt Dein Herz!

00:48:21: Namaste und bis zum nächsten Mal.

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