Das Prinzip des Geschlechts: Schöpfen, Empfangen, Wachsen
Shownotes
In dieser Episode schließe ich den Kreis unserer Reise durch die hermetischen Gesetze und widme mich dem vielleicht meist-missverstandenen Prinzip: dem Prinzip des Geschlechts. Gemeinsam tauchen wir tief ein, was wirklich hinter dem Erzeugungs- und Empfangsprinzip steckt – weit jenseits von Biologie und Klischees. Ich zeige dir, wie diese beiden Kräfte in deinem Nervensystem, deiner Kreativität und deinem Alltag wirken und warum echte Veränderung nur im bewussten Wechselspiel funktioniert. Erfahre, wie du aus dem reinen Funktionieren aussteigst und zum Piloten deines eigenen Systems wirst. Wenn du wissen willst, wie du die sieben Prinzipien spürbar in deinem Leben anwendest, ist diese Folge für dich gemacht.
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Kybalion
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Langzeitpotenzierung (LTP)
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Oxytocin
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Testosteron
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Östrogen
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Transkript anzeigen
00:00:15: Herzlich willkommen beim Neu-Reiche Mist.
00:00:20: Hier geht es um Themen, die den Körper fit, den Geist frisch und die Seele gesund halten!
00:00:29: Also sei bereit und öffne dich für Informationen, die dein Leben bereichern.
00:00:40: hermetische Gesetze, sechs Wege wie du von einem Passagier in deinem eigenen Nervensystem zum Piloten geworden bist.
00:00:51: Wir haben mit dem Prinzip des Geistes begonnen der Erkenntnis dass alles was Du erlebst zuerst im Gehirn konstruiert wird.
00:00:59: wir haben über Rhythmus gesprochen über Ursache und Wirkung über Schwingung vibration über Entsprechung und in der letzten Folge über Polarität.
00:01:14: Heute schließt sich der Kreis die letzte Folge dieser Reihe, das siebte und letzte der hermetischen Gesetze – Das Prinzip des Geschlechts!
00:01:26: Und ich sage dir gleich vorweg, dass es wahrscheinlich das Prinzip, das am meisten missverstanden wird und deswegen freue ich mich sehr über die Episode denn ich werde Licht ins Dunkel bringen.
00:01:39: Es geht hier nicht um Mann und Frau, es geht um viel Grundlegenderes.
00:01:47: Es geht um das Prinzip nach dem überhaupt irgendetwas entsteht.
00:01:53: Im Qibalion jenem hermetischen Text der uns durch diese ganze Serie begleitet hat heißt es sinngemäß geschlecht ist in allem enthalten Alles hat sein männliches und sein weibiges Prinzip, und Geschlecht manifestiert sich auf jeder Ebene.
00:02:13: Das schon mal vorweg!
00:02:16: Damit ich hier auch richtig verstanden werde – die alten Hermetiker meinten damit nicht Sexualität, sie meint nicht biologisches Geschlech im engeren Sinn.
00:02:28: Sie beschreiben ein Erzeugungsprinzip, ein generatives Prinzip das in der gesamten Natur wirkt.
00:02:36: Lange bevor es zwei biologische Geschlechter überhaupt gaben Du kannst dir so vorstellen damit irgendetwas entsteht Ein Gedanke eine Zelle einen Kunstwerk ein Kind Eine Idee ein neues neuronales Netzwerk.
00:02:57: in deinem Gehirn braucht es immer zwei komplementäre Kräfte.
00:03:03: Eine aktive, ausstrahlende, initiierende Kraft und eine empfangene formende verarbeitende Kraft.
00:03:14: Die alten Traditionen nannten das männlich und weiblich nicht als Aussage über Menschen sondern als Metapher für zwei Funktionsprinzipien, die in jedem System zusammenwirken muss damit etwas Neues entsteht.
00:03:35: Und genau hier wird es für uns als Neurowissenschaftler und Coaches hochinteressant denn diese Muster aktive Erzeugungen empfangene Formung das findest du tatsächlich überall und in deinem Nervensystem nicht als isoterische Behauptung sondern als beobachtbaren Mechanismus.
00:04:00: Dazu kommen wir gleich!
00:04:04: Die erste Ebene, die Zelle.
00:04:07: Stell dir zwei völlig unterschiedliche Kopierfungenge vor.
00:04:12: Der eine ist wie ein Fotokopierer Eine Zelle legt sich selbst auf die Glasscheibe und drückt eine exakte Kopie ihrer Selbst.
00:04:22: Das ist die Mythose für Vielfältigung reine aktive Weitergabe von Information ohne dass etwas Neues entsteht.
00:04:35: Der andere Vorgang ist völlig anders, zwei getrennte Informationsstränge aus zwei unterschiedlichen Quellen werden wie zwei Fäden ineinander verwoben neu gemischt und zu etwas komplett dritten verknüpft das keinem der beiden Ursprungsfedern mehr entspricht.
00:04:56: Das ist die Meiose!
00:05:00: Auf der einen Seite reine Weitergabe, das aktive Prinzip in seiner Reihenform auf der anderen Seite Verwebung neukombination – das erzeugende Zusammenspiel zweier Quellen.
00:05:16: Ohne diesen zweiten Vorgang gebe es keine genetische Vielfalt und keine Evolution nur Händlose, identische Kopien.
00:05:29: Auf der zweiten Ebene haben wir die Kreativität ganz allgemein.
00:05:35: Stell dir einen Trichter vor, der in zwei Richtungen arbeitet.
00:05:40: In der einen Richtung wird es zum Sprühkopf Eröffnet sich weit und schleudert Ideen, Assoziation, Möglichkeiten ungefiltert in alle Richtungen.
00:05:51: Das ist die divergente Phase Aussenden, Ausstrahlen erzeugen ohne zu bewerten.
00:05:58: In der anderen Richtung wird derselbe Trichter zum Filter Er nimmt alles das ausgeworfen wieder auf Enkt es ein Lässt nur das Brauchbare durch und presst es zu einer Form.
00:06:12: Das ist die konvergente Phase Aufnehmen Sortieren Verdichten.
00:06:19: Wenn du den Trichter nur in eine Richtung öffnest, siehst Du sofort was fehlt.
00:06:26: Nur Sprühkopf ohne Filter und du produzierst endlos Rohmaterial das nie zu etwas wird!
00:06:35: Eine Wand voller Notizzettel aus der nie ein Konzept wird.
00:06:41: Nur Filter ohne Sprühkorb und du hast nichts, was du überhaupt einengeln könntest.
00:06:47: Ein leeres Blatt Das leer bleibt.
00:06:50: beides zusammen im richtigen Wechsel erzeugt das Gesamtwerk.
00:06:58: Ein ganz alltägliches Beispiel dafür, damit ich hier noch klarer werde, du sitzt an einer E-Mail einem Konzept einer Rede.
00:07:07: die erste Phase ist das Brainstorming.
00:07:10: Du lässt Gedanken Formulierungen Ideen einfach fließen ungefiltert ohne sie zu bewerten wie Wasser, das erst einmal ungehindert fließen darf.
00:07:22: Das ist die ausstrahlende erzeugende Seite.
00:07:26: Erst danach – oft nach einer bewussten Pause gehst du in die zweite Phase!
00:07:33: Du liest durch, streichst, ordnest, gibst dem Rohmaterial ein Flussbett eine Struktur.
00:07:41: Versuchst du beides gleichzeitig.
00:07:43: Schreiben und sofort bewerten den Sprühkopf und den Filter in derselben Sekunde einschalten, so blockierst Du Dich meistens selbst weil Du das Erzeugende um das formende Prinzip gegeneinander statt nacheinander arbeiten lässt.
00:08:03: Genau dieses Gegeneinander kennst Du vermutlich als Gefühl vor einem leeren Dokument zu sitzen und keinen einzigen Satz herauszubekommen.
00:08:15: Dann gibt es doch die Dritteben, und das ist dir für uns entscheidende Dein Gehirn selbst!
00:08:23: Die selbe Struktur ausstrahlen und formen, aussenden und empfangen.
00:08:30: Findest du dort nicht als Metapher sondern als messbaren beobachtbaren Mechanismus?
00:08:38: Und da wechseln wir jetzt von der Philosophie in die Neurobiologie.
00:08:46: Fangen wir mit dem an, was die meisten Menschen zuerst mit Geschlecht und Gehirn verbinden – das sind die Hormone!
00:08:56: Und hier will ich präzise sein, weil in diesem Bereich enorm viel populärwissenschaftlicher Unsinkursiert, Testosteron- und Östrogenen sind keine männlichen oder weiblichen Hormone im strengen Sinn.
00:09:14: Beide Hormonen kommen in beiden biologischen Geschlechtern vor, in unterschiedlichen Konzentrationen und beide wirken im Gehirn als Neurosteroide – das heißt sie beeinflussen direkt die Erregbarkeit, synaptische Übertragung oder sogar strukturelle Plastizität von Nervenzellen.
00:09:37: Was es einigermaßen gut belegt?
00:09:39: Testosteron erhöht tendenziell die Erregungsschwelle in bestimmten Belohnungs- und Risikobewertungen Schaltkreisen.
00:09:47: Ganz wichtig, insbesondere im Zusammenspiel mit dem präfrontalen Cortex den Bereich hinter deiner Stirn also dem Stirnhirnlappen.
00:09:57: Es korreliert mit erhöhter Zielstrebigkeit, Statusorientierung und Risikopereichhaftes.
00:10:04: Das ist die aktive ausstrahlende Expansive Funktion, von der die Hermetiker sprachen.
00:10:12: Oestrogen wiederum hat einen gut dokumentierten Neuroprotektiven und Plastizitätsförderenden Effekt besonders im Hypokampus.
00:10:22: Es begünstigt Synaptogenese also die neue Bildung von Synapsen und modelliert die Verarbeitung emotionaler und sozialer Informationen unter anderem über eine Interaktion mit dem serotonergen System.
00:10:37: Das ist die empfangende integrierende formende Funktion.
00:10:44: Und dann gibt es noch ein drittes Hormon, das in dieses Bild gehört und viel zu selten genannt wird – das Liebe Oxytocin!
00:10:55: Es wird oft als Bündungshormon verharmlost und tatsächlich ist es an der feinen Regulation von sozialem Vertrauen Empathie Und das ist entscheidend, an der Konsolidierung neuer sozialer Lernerfahrungen beteiligt.
00:11:14: Oxytocin ist im hermetischen Sinn fast ein Katalysator zwischen den beiden Prinzipien.
00:11:20: erst erleichtert dass aktiv erzeugte Information empfangend eingebracht werden kann.
00:11:28: Jetzt der wichtige Teil den ich nicht überspringen will denn jeder Mensch unabhängig vom biologischen Geschlecht hat alle drei Hormosysteme aktiv.
00:11:40: Die Unterschiede sind graduell nicht kategorial, die Datenlage aus der modernen Neuroendocrinologie unter anderem die Arbeit von Daphne Joël zur Gehirn-Mosaikhypothese zeigt das es kein einheitliches männliches oder weibliches Gehören gibt, sondern jedes Gehirn eine individuelle Mischung aus Merkmalen aufweist.
00:12:07: Die statistisch häufiger bei dem einen oder anderen Geschlecht vorkommen.
00:12:12: Das ist wissenschaftlich superrobust und es passt fast eins zu eins zur hermetischen Aussage.
00:12:21: Geschlechts ist ein Prinzip das in jedem von uns in beiden Ausprägungen existiert!
00:12:29: nicht eine Kategorie, die uns in zwei Lager teilt.
00:12:34: Erinnerst du dich vielleicht noch an Folge eins?
00:12:38: Da haben wir über Langzeitpotenzierung gesprochen – kurz LTP oder Long-Term Potential.
00:12:46: Den zellulären Mechanismus durch den wiederholte Aktivierung einer Synapse stärkt und neues Lernen überhaupt erst möglich macht.
00:12:56: Aktivität erzeugt Struktur.
00:12:59: das ist die Aktie aktive, ausstrahlende im hermetischen Sinn erzeugende Seite der Plastizität.
00:13:08: Und jetzt kommen wir zu einem Punkt, der in Folge eins aus Zeitgründen zur Kurzkam.
00:13:15: Die andere Hälfte ist der synaptische Pruning also der aktive Abbau von Synapsen die nicht mehr gebraucht werden.
00:13:24: das geschieht vor allem durch die Mikroglier.
00:13:28: Das sind die Immunzellen des Görns die überzählige oder schwache synaptische Verbindungen buchstäblich markieren und abbauen.
00:13:38: Ein Prozess, der unter anderem über das Komplementsystem konkret C-I-Q und C-III reguliert wird.
00:13:45: ohne Pruning übersetzt ausdünnen hättest du ein Gehirn, dass zwar ständig neue Verbindung aufbaut aber nie eine klare effiziente Struktur ausbildet Vergleichbar mit einem Bauunternehmen, das immer neue Wände hochzieht.
00:14:05: Aber nie einen Grundriss festlegt!
00:14:08: Und ohne LTP hättest du ein Gehirn, dass zwar sauber aufgeräumtes aber nichts Neues mehr lernt?
00:14:19: Das ist exakt die Hermit-Struktur, die wir die ganze Folge über besprechen – eine ausstrahlende erzeugene Kraft LTP, Langzeitpotenzierung, Neubildung das aktive Prinzip und eine formende verdichtende integrierende Kraft.
00:14:41: Das Pruning, Konsolidierung das empfangene Prinzip.
00:14:47: Meisterschaft im hermetischen Sinn bedeutet nicht eines der beiden Prinzipien zu maximieren.
00:14:54: Meisterschaft bedeutet beide bewusst- und im richtigen Verhältnis einzusetzen.
00:15:01: Und das ist auch der Grund warum Rainer mehr Reize, mehr Wachstum Biohacking oft scheitert!
00:15:09: Wer nur auf Aktivierung setzt, mehr Stimulationen, mehr neue Erfahrungen, mehr Input höher weiter schneller ohne die empfangende konsolidierende Phase also ausreichend Schlaf, Ruhephasen, Integration Der erzeugt neuronales Rohmaterial, das nie zu stabilen können wird.
00:15:36: Es ist wie ein Furz der im Winde verweht.
00:15:39: Wir hatten das in Folge zwei über Schlaf schon angedeutet aber jetzt siehst du den größeren Rahmen.
00:15:46: Schlaf is die weibliche empfangene Seite deiner Plastizität Bewusstes, forderndes Training und Lernen Erzeugene Seite und du brauchst beide.
00:16:05: Jetzt wird es konkret für dich als Menschen, der einfach nur zuhört oder vielleicht bis zur auch Führungskraft.
00:16:11: die meisten Führungskulturen, die ich in meiner Arbeit sehe übertonen das aktive Prinzip entscheiden ausstrahlen vorangehen Risiko eingehen Ziele setzen.
00:16:23: Das ist wichtig aber allein erzeugt es Erschöpfung weil dem System die empfangende Gegenkraft fehlt.
00:16:31: Zuhören, integrieren, Feedback aufnehmen, Intuition zulassen und vor allem Pausen als produktiv anerkennen.
00:16:43: Diametische Formel für Meisterschaft lautet hier nicht sei ausgeglichener.
00:16:49: im Wahnsinn sie lautet Erzeuge bewusst UND Empfang erbewusst Als zwei Getrennte absichtvolle Phasen nicht als vermischten Dauerzustand.
00:17:01: Und praktisch heißt das, baue dir phasenaktive Erzeugung ein!
00:17:07: Das bedeutet Strategiearbeit, Entscheidungen, klare Kommunikation, Zielsetzung.
00:17:13: und Baue dir genauso bewusst Phasend der Rettitivität ein Echtes zuhören, ohne Antwort ab sich.
00:17:21: Reflektion Zeit ohne Agenda, Zustände in denen Daim, Prefrontaler Cortex, Leiser und dein Default Mode Netzwerk, dein Lazy-Mode aktiv wird.
00:17:34: Genau in diesem rezeptiven Zustand entsteht übrigens die meisten sogenannten Geistesplitze.
00:17:42: Und hier ist es superinteressant.
00:17:43: Die Forschung zur Insight Moment zeigt dass sie bevorzugten Phasen reduzierter exekutiver Kontrolle auftreten, nicht während angestrengter aktiver Problemlösung.
00:17:56: Es gibt in der hermetischen Tradition den wunderschön Begriff der geistigen Selbstbefruchtung die Fähigkeit in sich selbst beide Prinzipien zu vereinen statt ständig auf die empfangene oder erzeugende Reaktion von Außen angewiesen zu sein.
00:18:18: Neurobiologisch übersetzt heißt das die Fähigkeit selbstständig zwischen fokussierter, zielgerichteter Aktivität und offener integrierender Ruhe zu wechseln ohne dass äußere Umschenendichte dazu zwingen.
00:18:35: Das ist im Kern Selbstregulation!
00:18:39: Und es ist die Essenz dessen was wir in dieser Serie unter Pilot-Start Passagierverstanden haben.
00:18:48: Nicht mehr getrieben von äußerer Aktivierung oder äußere Erschöpfung, sondern bewusst steuern wann du erzeugst und wann du empfängst!
00:19:03: Und damit sind wir am Ende dieser Reise angekommen.
00:19:08: Bevor ich die Bühne verlasse will ich dir die sieben Prinzipien nicht einfach nur aufzählen.
00:19:15: Ich werde dir zeigen, was hier wirklich sind.
00:19:18: Kein Sammelsorium einzelner Ideen die du dir merkst wie Vokabeln, die du dann eh vergisst sondern ein zusammenhängendes System das in jedem einzelnen Tag deines Lebens gleichzeitig wirkt.
00:19:34: und damit es nicht abstrakt bleibt nehme ich dich einmal durch einen ganz gewöhnlichen Arbeitstag Und du wirst sehen, wie alle sieben Prinzipien darin bereits am Werk sind.
00:19:47: Ob du sie kennst oder nicht.
00:19:50: Fangen wir am frühen Morgen an mit dem Prinzip des Geistes!
00:19:54: Du wachst auf und noch bevor du auch nur einen Fuß auf den Boden setzt.
00:19:59: Konstruiert dein Gehirn bereits eine Interpretation deines Tages.
00:20:06: Heute wird es stressig Oder heute wirds gut.
00:20:10: Diese Interpretation ist keine neutrale Beobachtung der Realität.
00:20:15: Sie ist eine Konstruktion, zwei Menschen mit dem selben Terminkalender leben den selben Tag völlig unterschiedlich allein aufgrund der mentalen Rahmung, mit der sie aufwachen.
00:20:29: Das war Folge eins, deine Realität wird im Gehirn gemacht bevor sie irgendwo draußen stattfindet.
00:20:36: und dieses innere Framing bleibt nicht innen zeigt sich bevor du das erste Meeting betrittst.
00:20:44: Und hier sitzt nahtlos das Prinzip der Entsprechung an.
00:20:48: wie innen so außen ein kopfvoller ungeordneter Sorgen erzeugt was automatisch eine unklare Ausweichende Kommunikation nach außen.
00:20:59: Ein Team, das innerlich in Unsicherheit lebt produziert nach Außen unpräzise Prozesse verschobene Deadlines und klare Verantwortlichkeiten.
00:21:10: wenn du als Führungskraft ein chaotisches Außen siehst In deinem Kalender, in deinem Team, in deinen Projekten lohnt es sich fast immer zuerst nach Innen zuschauen bevor du draußen aufräumst.
00:21:25: Wie schaffst Du es aber?
00:21:26: dieses Innen überhaupt zu regulieren bevor es sich nach außen überträgt.
00:21:33: Genau hier kommt das Prinzip der Schwingung ins Spiel, die Sprache in der der Nervensystem tatsächlich kommuniziert.
00:21:41: Stell dir vor du merkst mit einem Meeting wie sie sich Anspannung aufbaut.
00:21:46: eine einzige verlängerte Ausatmung langsamer als das Einatmen aktiviert den Vargusnerv, eine messbare Erhöhung der Herzratveraliptät.
00:21:57: Dein physiologischer Zustand verschiebt sich innerhalb von Sekunden nicht Minuten.
00:22:04: Das ist keine Wellness Floskel, das ist Frequenzsteuerung deines autonomen Nervensystems direkt einsetzbar am konferenztisch.
00:22:13: aber hier wird es interessant denn dieselbe körperliche Aktivierung die sich gerade als Anspannung angefühlt hat könnte genau so gut als Vorfreude interpretiert werden.
00:22:25: Und das bringt uns zum Prinzip der Polarität.
00:22:28: Herzrasen vor einer wichtigen Präsentation ist physiologisch nahezu identisch mit Herzrasenfahr einer Achterbahnfahrt, die du freiwillig ausgesucht hast!
00:22:38: Der Unterschied liegt nicht im Körper sondern in der Etikettierung, die dein Briefunterler Cortex diese Aktivierung gibt.
00:22:49: Ich bin nervös und ich bin bereit sind zwei Pole derselben physiologischen Linie Und du hast mehr Einfluss darauf, wo du dich auf dieser Linie einordnest als du glaubst.
00:23:02: Doch keine dieser Interventionen weder die Atmung noch die Umdeutung funktioniert beliebig zu jeder Uhrzeit gleich gut.
00:23:12: und damit sind wir beim Prinzip des Rhythmus.
00:23:15: Dein Cortisol ist morgens von Natur aus hoch um dich in Handlungsbereitschaft zu versetzen und sinkt über den Tag hinweg ab.
00:23:24: Kognitiv höchste Präzision erfordert gehört an den Vormittag nicht in das Nachmittagsenergie- tief zwischen vierzehn und sechzehn Uhr, dass fast jeder Mensch aufgrund seines zirka dienen Rhythmus durchläuft.
00:23:41: Wenn du gegen deinen Rhythmus arbeitest kämpfst du nicht gegen mangelnde Disziplin.
00:23:47: Du kämpfs gegen deine eigene Chronobiologie Und das gewinnst du auf Dauer Nicht.
00:23:55: Was aber, wenn du diesen Rhythmus wiederholt ignorierst?
00:24:00: Genau hier zeigt sich das Prinzip von Usach und Wirkung in seiner vollen Tragweite.
00:24:06: Eine einzelne durchgearbeitete Nacht ist eine Ausnahme die dein System kompensiert.
00:24:14: Aber eine Kaskade aus chronisch zu kurzem Schlaf dauerhaft erhöhten Cortisol und ständiger sympathischer Aktivierung endet nicht bei.
00:24:23: Ich bin müde.
00:24:25: Sie setzt sich fort bis auf die Ebene der Mito-Hondrien, wo die Fähigkeit deiner Zellen effizient Energie zu produzieren messbar nachlässt.
00:24:34: Eine kleine Ursache heute ist eine große Wirkung in einem Jahr.
00:24:40: nicht weil ein Geheimnis dahinter steckt sondern weil Kaskaden sich in der Biologie ganz genauso aufschaukeln wie in jedem anderen komplexen System.
00:24:53: Und wie durchsprichst du eine solche Abwärtsspirale?
00:24:57: Nicht indem du nur noch mehr aktiv gegensteuerst, sondern indem du verstehst was wir heute besprochen haben.
00:25:07: Das Prinzip des Geschlechts jede nachhaltige Veränderung jedes echte Wachstum ob auf Zellulierer Ebene oder auf der Ebene deiner Führungsentscheidungen entsteht Nicht durch reines Handeln allein.
00:25:26: Es entsteht aus dem Zusammenspiel zweier komplementärer Kräfte, der aktiven erzeugenden Kraft die etwas in Bewegung setzt und der empfangenen formenden Kraft, die daraus etwas Stabiles macht.
00:25:43: Wer nur erzeugt ohne je zu Empfangen, brennt aus!
00:25:48: Wer nur empfängt ohne je zu erzeugen bewegt sich nie.
00:25:58: Und jetzt siehst du, warum diese Siebenprinzipien keine komische Checkliste ist sondern ein einziges ineinandergreifendes System.
00:26:11: Der Geist konstruiert deine Wahrnehmung des Tages.
00:26:15: Diese Wahrnehnigung entspricht sich nach außen.
00:26:19: Die Schwingung deines Nervensystems ist der Hebel mit dem Du sie steuerst.
00:26:23: Die Polarität entscheidet, wie du dieselbe Aktivierung deutest.
00:26:28: Der selbe Rhythmus bestimmt wann welche Intervention wirkt.
00:26:34: Ursache und Wirkung zeigt dir langfristige Konsequenzen jeder kleinen Entscheidung.
00:26:40: Und das Prinzip des Geschlechts erinnert dich daran dass all das nur trägt wenn du zwischen Erzeugung und Empfangen bewusst wechselst statt dauerhaft in nur einer Richtung zu funktionieren.
00:26:56: Du bist als Pilot in diesem System nicht derjenige, manchmal die bewusste Umdeutung einer Emotion, manchmal schlicht die Frage ob du in diesem Moment erzeugen oder empfangen solltest.
00:27:32: Das ist der Unterschied zwischen einem Menschen der von seinem Nervensystem gelebt wird und einen Menschen der sein Nervenystem bewusst steuert.
00:27:53: Sieben hermetischen Gesetze hier beim Neu-Reiche Mist.
00:27:58: Und jetzt, wo du alle sieben Prinzipien kennst, Geist, Entsprechung, Schwingung, Polarität, Rhythmus, Ursache und Wirkung, Geschlecht stellt sich nur noch eine Frage.
00:28:13: Willst Du sie weiter nur verstehen oder willst Du sie tatsächlich anwenden in deinem Alltag?
00:28:20: In deiner Führung?
00:28:21: In Deinem Nervensystem?
00:28:24: Wissen allein verändert nichts.
00:28:27: Umsetzung schon!
00:28:29: Genau dafür gibt es das Neuräuchemist-Coachingprogramm, kein weiteres Konzept zum Nachdenken ein System in dem wir gemeinsam genau diese sieben Prinzipien in deinen Alltag deine Entscheidungen und dein Nervensystem einbauen wenn du bereit bist vom Zuhören ins Tun zu kommen der Link steht in den Show Notes Was als nächstes kommt?
00:28:56: Keine feste Serie mehr, sondern einzelne tiefere Folgen zu Themen rund um Körper, Geist und Seele.
00:29:08: Danke dass du diese Reise mitgegangen bist!
00:29:11: Ich danke jedem Einzelnen Zuhörer vom Herzen dass du die jedes mal, die halbe Stunde, die dreiviertel Stunde, dich stunde dir einfach genommen hast um mir zuzuhören.
00:29:28: Und wenn bei dem einen oder anderen ein Domino Stein umgefallen ist und ich dadurch eine Kettenreaktion ausgelöst habe dann Halleluja!
00:29:41: In dem Sinne mein Herz Grüß Dein Herz Namaste und bis zum nächsten Mal.
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